Prof. Hartmut Goldschmidt: Neuigkeiten vom Multiplen Myelom auf der DGHO-Jahrestagung in Köln
Prof. Hartmut Goldschmidt berichtet von der DGHO-Jahrestagung in Köln: Die Jahrestagung ist einer der wichtigsten Kongresse für das Fachgebiet im deutschsprachigen Raum. Der Kongress versammelt mehr als 5.500 nationale und internationale Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Medizin, um neue Ansätze in der Diagnostik und Therapie von Blut- und Krebserkrankungen vorzustellen sowie die gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen zu diskutieren.
Tischatlas Multiples Myelom – Wissen auf einen Blick
Der Tischatlas Multiples Myelom bietet Patient:innen, Angehörigen und Interessierten eine klare, bildgestützte Übersicht über das Krankheitsbild. Mit anschaulichen Grafiken und leicht verständlichen Erklärungen vermittelt er fundiertes Wissen zu Diagnostik, Behandlung, Verlauf und wichtigen Begleiterscheinungen des Multiplen Myeloms. Ein wertvoller Begleiter – sowohl für die Vorbereitung auf Arztgespräche als auch für das bessere Verständnis der Erkrankung.
Prof. Hartmut Goldschmidt: Neue Wirkstoffkombinationen – Hoffnung für Myelom-Patient:innen
Prof. Goldschmidt berichtet über aktuelle Ergebnisse vom Annual Myeloma Meeting (IMW), einem internationalen Fachkongress zur Forschung und Behandlung des Multiplen Myeloms.
Multiples Myelom: Bispezifischer Antikörper Linvoseltamab verfügbar
Für intensiv vorbehandelte Patienten mit multiplem Myelom sind bispezifische Antikörper eine effektive Therapieoption. Mit Linvoseltamab (Lynozyfic®) ist seit Oktober ein weiterer verfügbar. Er richtet sich gegen das B-Zell-Reifungsantigen (BCMA) auf Myelomzellen und CD3 auf T-Zellen.
Aktuelle Entwicklungen in der Myelom-Therapie: Prof. Dr. Goldschmidt berichtet vom IMS-Kongress in Toronto
Beim 22. Jahreskongress der International Myeloma Society (IMS) in Toronto stellte Prof. Dr. Hartmut Goldschmidt neueste Erkenntnisse aus der Myelom-Forschung vor. Im Mittelpunkt seines Berichts stehen innovative Therapieansätze wie bispezifische Antikörper, CAR-T-Zelltherapien sowie die zunehmende Bedeutung der MRD-Messung (minimale Resterkrankung) zur Einschätzung des Therapieerfolgs.
Besonders spannend: Die Diskussion über eine mögliche funktionelle Heilung durch frühzeitige, gezielte Therapien. Auch Studien wie GMMG-HD7 und HD6 liefern wichtige Impulse für zukünftige Behandlungsstrategien.
Das Ziel: Patient:innen sollen noch gezielter und individueller behandelt werden – mit möglichst guter Lebensqualität.