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Neuigkeiten

Multiples Myelom: Neue Studiendaten zu Elrexfio und Zulassungsantrag für Etentamig

Neue Entwicklungen in der Behandlung des Multiplen Myeloms:

Pfizer meldet positive Ergebnisse der Phase-3-Studie MagnetisMM-32 mit Elrexfio (Elranatamab). Der bispezifische Antikörper verlängerte das progressionsfreie Überleben bei Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem Multiplem Myelom gegenüber etablierten Therapien signifikant.

Gleichzeitig hat AbbVie bei der US-Arzneimittelbehörde FDA einen Zulassungsantrag für den ebenfalls bispezifischen Antikörper Etentamig eingereicht.

Beide Entwicklungen zeigen, wie die BCMA-gerichtete Immuntherapie die Behandlungsmöglichkeiten beim Multiplen Myelom künftig erweitern könnte.

Multiples Myelom: Neue CAR-T-Zelltherapie Anito-cel zeigt vielversprechende Ergebnisse

Neue Hoffnung für Menschen mit Multiplem Myelom:

Die neuartige CAR-T-Zelltherapie Anitocabtagene autoleucel (Anito-cel) erzielt in einer Phase-1-Studie bei stark vorbehandelten Patientinnen und Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem Multiplem Myelom hohe Remissionsraten. Die Ergebnisse zeigen ein schnelles, tiefes und anhaltendes Ansprechen auf die Behandlung. Gleichzeitig könnte die Therapie mit weniger langfristigen Nebenwirkungen verbunden sein. Die im New England Journal of Medicine veröffentlichten Studiendaten eröffnen vielversprechende Perspektiven. Weitere klinische Studien müssen Wirksamkeit und Sicherheit bestätigen.

Neue Krebstherapien: Was Präzisionsmedizin, CAR-T-Zellen und KI für das Multiple Myelom bedeuten

Die Krebsforschung entwickelt sich rasant. Neue Ansätze wie Präzisionsmedizin, CAR-T-Zelltherapie, bispezifische Antikörper und künstliche Intelligenz (KI) eröffnen neue Möglichkeiten, Krebserkrankungen gezielter zu behandeln. Doch was bedeuten diese Fortschritte für Menschen mit Multiplem Myelom?

Ein Beitrag im Deutschen Ärzteblatt vom 14. Oktober 2026 beleuchtet aktuelle Entwicklungen in der Krebsforschung. Besonders für Patientinnen und Patienten mit Multiplem Myelom sind moderne Immuntherapien von Bedeutung: CAR-T-Zellen und bispezifische Antikörper werden bereits zur Behandlung eingesetzt. Gleichzeitig erforschen Wissenschaftler neue Verfahren, um diese Therapien weiterzuentwickeln, ihre Wirksamkeit zu verbessern und Nebenwirkungen zu reduzieren.

Auch künstliche Intelligenz könnte künftig helfen, Krebszellen genauer zu untersuchen und neue Wirkstoffe schneller zu entwickeln.

Die Fortschritte machen Hoffnung auf weitere Behandlungsmöglichkeiten beim Multiplen Myelom. Allerdings befinden sich viele der vorgestellten Ansätze noch in der Forschung. Welche Vorteile sie für Betroffene tatsächlich bieten, müssen klinische Studien zeigen.

Zwei neue Podcast-Folgen: MGUS, Smoldering Myelom und Nierengesundheit

Was bedeutet die Diagnose MGUS oder Smoldering Myelom? Und warum können die Nieren beim Multiplen Myelom geschädigt werden?

Diesen wichtigen Fragen widmen sich die neuen Folgen 18 und 19 der Podcast-Reihe „Diagnose Multiples Myelom“.

In Folge 18 spricht Prof. Dr. Maximilian Merz mit Dr. Raphael Teipel über MGUS und Smoldering Myelom, das Risiko eines Fortschreitens der Erkrankung und die Bedeutung regelmäßiger Kontrollen.

In Folge 19 erklärt Prof. Dr. Christoph Scheid, wie das Multiple Myelom die Nieren beeinträchtigen kann, welche Behandlungsmöglichkeiten bestehen und worauf Betroffene achten sollten.

Beide Folgen bieten verständliche Informationen und wertvolle Orientierung für Patientinnen, Patienten und Angehörige.

Multiples Myelom: Erster Patient in neuer CAR-T-Zell-Studie KOALA behandelt

In Australien wurde erstmals ein Patient mit Multiplem Myelom im Rahmen der neuen CAR-T-Zell-Studie KOALAbehandelt. Die innovative Therapie namens KMCAR soll Krebszellen gezielter erkennen und dabei gesunde Immunzellen möglichst schonen. Die erste Behandlung wurde nach Angaben der Forschenden gut vertragen.

Die Studie richtet sich an Menschen mit einem sogenannten Kappa-Myelom, bei denen bisherige Behandlungen nicht mehr ausreichend wirken. Noch befindet sich die Therapie in einer frühen Erprobungsphase. Ob sie langfristig wirksam und sicher ist, müssen weitere Untersuchungen zeigen.

Mehr über diesen vielversprechenden Forschungsansatz erfahren Sie im Artikel.

 

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