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Sport

© iStock.com/gvardgraph

Die Wirkungen von Sport bei Krebspatienten wurden in letzter Zeit vermehrt in klinischen Studien untersucht. Dabei hat sich gezeigt, dass körperliche Aktivität messbar die Nebenwirkungen einer Chemotherapie reduzieren kann. Außerdem steigert sich die Leistungsfähigkeit und das Selbstbewusstsein wird gestärkt - was die Lebensqualität enorm verbessern kann. Doch nicht nur das: Körperliche Aktivität hat auch direkte Einflüsse auf die Entstehung von Krebs, den Verlauf einer Krebserkrankung und das Rückfallrisiko. Sie leistet somit sowohl in der Primär-, Sekundär- und auch Tertiärprävention ihren Beitrag zur Vorbeugung von Krebs. Außerdem kann Sport die Lebensqualität während der Erkrankung verbessern.

Sport und Bewegung – ein Leitfaden

Lange Zeit galt Sport bei Krebs als tabu – heute wissen wir: Bewegung ist ein zentraler Bestandteil der Therapie. Dr. Nora Zoth zeigt in ihrem Vortrag auf dem DLH-Patientenkongress 2025 eindrucksvoll, wie gezieltes Training vor, während und nach der Behandlung nicht nur Nebenwirkungen lindern, sondern auch Lebensqualität und Überlebenschancen verbessern kann. Besonders bei Erschöpfung (Fatigue) oder Nervenschädigungen (Polyneuropathie) kann Bewegung effektiv helfen. Der Beitrag gibt praktische Empfehlungen und stellt moderne Konzepte wie die OTT®-Bewegungstherapie vor.

Sport, Bewegung und Krebs

Bewegung, Sport und körperliche Aktivität spielen eine wichtige Rolle während und nach einer Krebserkrankung. Auch beim Multiplen Myelom kann gezielte Bewegung helfen, Nebenwirkungen zu lindern, das Wohlbefinden zu stärken und die Lebensqualität zu verbessern. Studien zeigen: Wer sich regelmäßig bewegt, fühlt sich oft kraftvoller, ausgeglichener – und unterstützt den eigenen Körper aktiv im Umgang mit der Erkrankung.

Doch was ist möglich? Was ist sinnvoll? Und wo finde ich passende Angebote?

Die folgende Broschüre des NCT Heidelberg und des Universitätsklinikums Heidelberg gibt einen Überblick über aktuelle Erkenntnisse, stellen hilfreiche Materialien vor – und zeigen Wege auf, wie Bewegung trotz Erkrankung ganz individuell gelingen kann.

Onkologische Sport- und Bewegungsangebote

Regelmäßige körperliche Aktivität kann nicht nur helfen, den Heilungsprozess zu unterstützen, sondern auch die Nebenwirkungen der Krebstherapie zu lindern.

Über das „Netzwerk OnkoAktiv“ erhalten Betroffene bedarfsorientierte Sportangebote in zertifizierten Einrichtungen. Hier erhalten Betroffene mit komplexen Nebenwirkungen und hohem Beratungsbedarf Informationen und Zugang zu speziellen Trainingsmöglichkeiten.

Multiples Myelom: Bewegung kann die Knochen stärken

Eine Krankheit, bei der Krebszellen den Knochen schädigen, mit Folgen bis hin zu Schmerzen und Brüchen – und dann eine Bewegungstherapie? Was erst einmal erstaunlich klingt, ist bei der Blutkrebserkrankung Multiples Myelom eine anerkannte Ergänzung der medizinischen Behandlung. Anlässlich des Blutkrebs-Awareness-Monats September hat die Sanofi-Aventis Deutschland GmbH mit dem Sportwissenschaftler Professor Freerk Baumann darüber gesprochen, wie Bewegung Patient*innen trotz aller Einschränkungen optimal bei ihrer Therapie unterstützen kann. Er sagt: „Der größte Fehler beim Bewegen? Es nicht zu tun!“

Kleine Schritte, große Wirkung - Bewegung bei Krebs

Wussten Sie, dass Bewegung nachweislich den Therapieverlauf im Kontext von Krebserkrankungen begünstigen kann?

Die Bewegungstherapie ist inzwischen ein wichtiger Bestandteil in der ganzheitlichen Behandlung von onkologischen Patient:innen. Ziel der Bewegungstherapie ist es, Patient:innen zu motivieren aktiv zu sein, die körperliche Leistungsfähigkeit zu erhalten bzw. zu fördern und insbesondere einen Bewegungsmangel vorzubeugen - alles angepasst an die individuellen Möglichkeiten und Bedürfnisse.

Im folgenden Podcast gibt Anne Kollikowski, Sport- und Therapiewissenschaftlerin am CCC Mainfranken aus dem Team der Komplementären Onkologie Integrativ (KOI), Einblicke in die Themen Bewegung und körperliche Aktivität bei Krebserkrankungen. Denn: Bewegung fördert einen günstigen Therapieverlauf und wirkt sich positiv auf die Lebensqualität aus, die häufig durch chronische Erschöpfung, Schlafstörungen und andere Nebenwirkungen wie beispielsweise Polyneuropathien beeinträchtigt ist.

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