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Künstliche Intelligenz (KI)

© iStock.com/bestofgreenscreen

Künstliche Intelligenz bei Krebs: Chancen, Grenzen und praktische Hilfe im Alltag

Künstliche Intelligenz (KI) kann Menschen mit Multiplem Myelom und ihre Angehörigen im Alltag unterstützen – zum Beispiel beim Verstehen medizinischer Begriffe, beim Sortieren von Informationen oder bei der Vorbereitung auf Arztgespräche. KI-gestützte Chatbots können rund um die Uhr genutzt werden, niedrigschwellig Orientierung geben und dabei helfen, Fragen klarer zu formulieren. Auf der bestehenden Myelom.Online-Seite werden diese Einsatzmöglichkeiten bereits als Unterstützung für Alltag, Befundverständnis und Gesprächsvorbereitung beschrieben. 

Wichtig ist: KI ersetzt keine Ärztin, keinen Arzt und keine persönliche Beratung durch das Behandlungsteam. Gerade bei Beschwerden, Laborwerten, Therapieentscheidungen oder Nebenwirkungen ist immer die Einschätzung des hämatologisch-onkologischen Teams entscheidend. KI kann Informationen strukturieren, Begriffe erklären und Denkanstöße geben – sie stellt aber keine Diagnose und kann individuelle medizinische Situationen nicht sicher bewerten.

Auf dieser Seite sammeln wir hilfreiche Beiträge, Videos und Materialien rund um den verantwortungsvollen Einsatz von KI bei Krebs. Dazu gehören praktische Tipps für den Krankheitsalltag, Hinweise zur Nutzung von KI-Chatbots, Unterstützung bei der Vorbereitung auf Arzttermine sowie Informationen zu Chancen und Risiken digitaler Gesundheitsinformationen.

Wer KI nutzt, sollte sensibel mit persönlichen Gesundheitsdaten umgehen. Bitte geben Sie keine vollständigen Arztbriefe, Laborbefunde, Namen, Geburtsdaten oder andere identifizierende Informationen in frei zugängliche KI-Systeme ein. Sinnvoller ist es, allgemeine Fragen zu stellen, Fachbegriffe erklären zu lassen oder sich eine Liste möglicher Fragen für das nächste Gespräch mit der Ärztin oder dem Arzt erstellen zu lassen.

So kann KI ein hilfreiches digitales Werkzeug sein: nicht als Ersatz für medizinische Betreuung, sondern als ergänzende Unterstützung, um Informationen besser zu verstehen, den Überblick zu behalten und Gespräche mit dem Behandlungsteam gezielter vorzubereiten.

Mein KI-Begleiter bei einer Krebserkrankung

Orientierung im Alltag, Sicherheit gewinnen, gut vorbereitet ins Arztgespräch.

Künstliche Intelligenz kann im Alltag mit einer Krebserkrankung eine hilfreiche Unterstützung sein – zum Beispiel, um Informationen besser zu verstehen, Fragen für das Arztgespräch vorzubereiten oder mehr Orientierung in belastenden Situationen zu gewinnen. Die Broschüre „Mein KI-Begleiter bei einer Krebserkrankung“ zeigt leicht verständlich, wie KI sinnvoll genutzt werden kann, worauf Patient:innen achten sollten und wo ihre Grenzen liegen. Im Mittelpunkt stehen Sicherheit, gute Vorbereitung und ein bewusster Umgang mit digitalen Hilfsmitteln.

Künstliche Intelligenz als Hilfe im Krankheitsalltag: Von der Alltagsassistenz bis zum Arzttermin

Künstliche Intelligenz (KI) ist längst im Alltag angekommen – und viele Betroffene fragen sich: Kann mir KI auch im Umgang mit meiner Erkrankung helfen? In dieser zweiteiligen Video-Reihe mit Franziska Ivens (Betroffene und KI-Expertin) geht es genau darum: KI als praktische Unterstützung im Krankheitsalltag und als Hilfsmittel zur Vorbereitung auf Arztgespräche und zum besseren Verständnis von Befunden.

Die Videos sind bewusst praxisnah aufgebaut: mit Beispielen, klaren Hinweisen zu Grenzen und einem Fokus darauf, wie KI euch entlasten kann – ohne ärztliche Beratung zu ersetzen. Wichtig bleibt: KI kann helfen, Informationen zu strukturieren und Fragen zu formulieren, aber Diagnosen und Therapieentscheidungen gehören immer in die Hände des Behandlungsteams.

Teil 1: KI-Workshop – persönliche Assistenz im Krankheitsalltag

In Teil 1 zeigt Franziska Ivens, wie KI im Alltag unterstützen kann – wenn man weiß, wie man sie sinnvoll einsetzt. Es geht darum, Gedanken zu ordnen, Informationen verständlicher aufzubereiten und Routinen zu erleichtern, wenn Energie und Konzentration knapp sind. Der Workshop nimmt dabei auch typische Unsicherheiten ernst und setzt auf eine ruhige Schritt-für-Schritt-Herangehensweise, damit KI wirklich hilft und nicht zusätzlich stresst.

Teil 2: KI als Sparringspartner für Arztgespräche & Befunde

Teil 2 richtet den Blick auf Situationen, die viele als besonders herausfordernd erleben: Befunde, Fachbegriffe, Entscheidungen und knappe Arzttermine. Hier kann KI als „Sparringspartner“ dienen – zum Beispiel, um medizinische Texte verständlicher zusammenzufassen, wichtige Punkte herauszuarbeiten und Fragen für das nächste Gespräch zu strukturieren. Gleichzeitig wird klar eingeordnet, was KI leisten kann – und wo ihre Grenzen liegen.

KI-Chatbots in der Krebsmedizin: Chancen und Grenzen für Patienten

Viele Krebspatientinnen und -patienten nutzen KI-Systeme bereits ganz selbstverständlich um Fachbegriffe zu verstehen, Symptome einzuordnen oder sich auf Arztgespräche vorzubereiten. Die Möglichkeiten wachsen rasant.

Doch wie sicher und verlässlich sind diese digitalen Helfer wirklich? Die Europäische Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO) hat erstmals konkrete Empfehlungen veröffentlicht, wie Patientinnen und Patienten KI verantwortungsvoll einsetzen können – als nützliches Zusatzwerkzeug, das informiert und entlastet, aber niemals das persönliche Gespräch mit dem Behandlungsteam ersetzt.

Was KI heute leisten kann, wo Vorsicht geboten ist und welche klaren Dos & Don'ts Experten empfehlen – lesen Sie im Beitrag.

Wie zuverlässig sind KI-Gesundheitsinfos?

Schnell eine Frage tippen, ein Foto der Hautrötung hochladen und in Sekunden eine Antwort erhalten – KI-Sprachmodelle wie ChatGPT oder Google Gemini haben „Dr. Google" längst den Rang abgelaufen. Kein Wunder: Fast jeder zweite Deutsche nutzt sie bereits für Gesundheitsfragen.

Doch so verlockend einfach diese digitalen Ratgeber auch sind – sie haben klare Grenzen. Fehlerhafte Informationen, erfundene Quellen und fehlender medizinischer Kontext können im Ernstfall gefährlich werden.

Was KI wirklich leisten kann, wo die Risiken liegen und wie man die Technologie verantwortungsvoll nutzt – das erfahren Sie im beigefügten Beitrag.

KI-Chatbots eine individuelle Rolle geben

Künstliche Intelligenz (KI) ist längst Teil unseres Alltags. Rund ein Drittel der Deutschen nutzt sie regelmäßig – sei es für Recherche, als Ideenquelle oder beim Formulieren von Texten. Besonders KI-gestützte Chatbots entwickeln sich rasant weiter und eröffnen neue Chancen – auch im Gesundheitswesen.

Mit der Info-Reihe „Krebs braucht Kommunikation“ – von yeswecan!cer, unterstützt von @BMSGermany – soll gezeigt werden, wie KI dazu beitragen kann, die Kommunikation zwischen Ärzt*innen und Patient*innen zu verbessern. Die Psychoonkologin Dr. Martina Preisler hat dazu vier zentrale Ansätze entwickelt.

Ein Chatbot kann so individuell sein wie seine Nutzer*innen. Wer ihm eine persönliche Rolle verleiht – ob als Gesprächs-Vorbereiter*in, Struktur-Coach*in oder Medizin-Erklärhilfe – erhält Unterstützung, die sich an den eigenen Bedürfnissen orientiert.

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