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Multiples Myelom: Basis-Infos

© iStock.com/Nemes Laszlo

Das Multiple Myelom ist eine Krebserkrankung bestimmter Abwehrzellen, der sogenannten Plasmazellen. Diese Zellen befinden sich vor allem im Knochenmark und bilden normalerweise Antikörper, die den Körper vor Infektionen schützen. Beim Multiplen Myelom vermehren sich veränderte Plasmazellen unkontrolliert. Dadurch können die Blutbildung, die Knochen, die Nieren und das Immunsystem beeinträchtigt werden.

Viele Betroffene und Angehörige stehen nach der Diagnose vor ähnlichen Fragen: Was bedeutet Multiples Myelom genau? Welche Beschwerden können auftreten? Wie wird die Erkrankung festgestellt? Wann ist eine Behandlung notwendig – und warum wird manchmal zunächst abgewartet? In dieser Rubrik finden Sie grundlegende, verständlich aufbereitete Informationen als Einstieg in das Thema.

Die Basis-Infos erklären unter anderem, was Plasmazellen sind, wie sich ein Multiples Myelom von Vorstufen wie MGUS oder dem Smoldering Myelom unterscheidet, welche Untersuchungen bei Verdacht auf ein Myelom wichtig sind und welche Begriffe im Arztgespräch häufig vorkommen. Auch typische Beschwerden wie Knochenschmerzen, Müdigkeit, Infektanfälligkeit, Blutarmut oder Nierenprobleme werden eingeordnet.

Diese Informationen sollen Ihnen helfen, die Erkrankung besser zu verstehen, medizinische Begriffe einzuordnen und Gespräche mit Ihrem Behandlungsteam gut vorzubereiten. Sie richten sich an Patientinnen und Patienten ebenso wie an Angehörige und interessierte Menschen, die sich einen ersten Überblick über das Multiple Myelom verschaffen möchten.

Multiples Myelom verstehen

Dieser Online-Kurs von selpers unterstützt Patient:innen und Angehörige dabei, die Diagnose besser einzuordnen und die Kommunikation mit den behandelnden Ärzt:innen zu erleichtern. In leicht verständlichen Lektionen (u. a. Animationen, Podcasts, Experteninterviews und Tests) werden wichtige Begriffe sowie Diagnose-, Therapie- und Nebenwirkungs-Themen erklärt – inklusive einer eigenen Einheit für Angehörige.

Patienten-Handbuch Multiples Myelom 2026

Das Patienten-Handbuch Multiples Myelom 2026 bietet Patientinnen und Patienten, Angehörigen und Interessierten einen umfassenden und verständlichen Überblick über das Multiple Myelom – von den Grundlagen der Erkrankung und der Diagnostik bis hin zu aktuellen Behandlungsmöglichkeiten und unterstützenden Maßnahmen.

Die 25. überarbeitete und ergänzte Auflage ist im September 2026 erschienen. Sie wurde vom Heidelberger Myelomzentrum, Medizinische Klinik V des Universitätsklinikums Heidelberg, und dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Heidelberg (NCT) gemeinsam mit mehreren Selbsthilfeorganisationen aktualisiert.

Das Handbuch informiert unter anderem über:

  • Entstehung und Krankheitsbild des Multiplen Myeloms

  • verschiedene Plasmazellerkrankungen wie MGUS, Smoldering Multiples Myelom und solitäres Plasmozytom

  • Symptome und Diagnosekriterien

  • Untersuchungen zur Diagnosesicherung und Prognoseeinschätzung

  • Möglichkeiten der Behandlung des Multiplen Myeloms

  • Stammzelltransplantation und moderne medikamentöse Therapien

  • Behandlung im Krankheitsrückfall

  • Nebenwirkungen und unterstützende Behandlungsmöglichkeiten

  • Begleiterkrankungen und besondere Krankheitsbilder

  • aktuelle Entwicklungen in Diagnostik und Therapie

Ziel des Patienten-Handbuchs ist es, medizinische Zusammenhänge verständlich zu erklären und Betroffene dabei zu unterstützen, sich auf Gespräche mit ihrem Behandlungsteam vorzubereiten und Therapieentscheidungen gemeinsam mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten besser nachvollziehen zu können.

Leben mit Multiplem Myelom - Informationen für Betroffene und Angehörige

In dieser Broschüre erfahren Sie und Ihnen nahestehende Personen mehr über wichtige Aspekte rund um das Multiple Myelom. Sie erfahren unter anderem, welche Symptome bei einem Multiplen Myelom auftreten können, welche Möglichkeiten es zur Behandlung der Erkrankung gibt und wo Sie Unterstützung anfordern können.

Das multiple Myelom - Der Anfang

Das folgende Video von OA Dr. Siegfried Sorman von der Universitätsklinik für Innere Medizin Graz beschäftigt sich mit dem Ursprung der Erkrankung. Zu Beginn erfolgt ein kurzer Ausflug in die Welt der Körperzellen. Anschließend wird die Plasmazelle als Ursprung der Myelomerkrankung unter die Lupe genommen. Welche Funktion übernimmt sie in unserem Körper? Was macht den Unterschied zwischen Plasmazelle und Myelomzelle aus? Warum entwickelt sich aus einer normalen Plasmazelle eine Myelomzelle?

 

Multiples Myelom - Ein Video der Asklepios-Kliniken

Blutarmut, Leistungsschwäche, Kurzatmigkeit und Knochenschmerzen können ein Zeichen für ein sogenanntes Multiples Myelom sein. Hierbei handelt es sich um eine Form von Blutkrebs, die das Knochenmark befällt. Dr. Hans Salwender, Sektionsleiter der Hämatologie am Asklepios Tumorzentrum Hamburg und Sektionsleiter “Multiples Myelom” an den Asklepios Kliniken Altona und St. Georg spricht über aktuelle und zielgerichtete Behandlungsmöglichkeiten für die Patienten.

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