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Neuigkeiten

Studienteilnehmer:innen gesucht „Trauma in der Onkologie“

In den letzten Jahren hat die Medizin, insbesondere im Bereich der Krebsmedizin und -behandlung, erhebliche Fortschritte gemacht. Diese Fortschritte sind von großem Wert. Eine Krebserkrankung und die oft belastenden Behandlungen können das Leben jedoch auch auf seelischer Ebene erheblich beeinflussen und in vielen Lebensbereichen eine große Herausforderung darstellen. Daher sind Erkenntnisse über seelische Beschwerden bei Krebspatientinnen und Krebspatienten von besonderer Bedeutung, um die Behandlung und damit die Lebensqualität in Zukunft verbessern zu können. 

Im Rahmen ihrer Doktorarbeit zum Dr. rer. nat. untersucht Frau Carina Eckelmann (M.Sc.), wie sich traumatische Erfahrungen bei körperlichen Erkrankungen wie Krebs äußern können. Aufgrund der qualitativen Unterschiede eines Traumas im Kontext einer medizinischen Erkrankung wie Krebs ist es wahrscheinlich, dass ein Trauma bei Krebspatientinnen und -patienten nicht angemessen erfasst werden kann. Sie möchte die spezifischen Merkmale traumatischer Erfahrungen genauer untersuchen.

Denosumab: FDA warnt vor schweren Hypokalzämien bei Dialysepatientinnen

Der Antikörper Denosumab, der den Knochenabbau durch Osteoklasten hemmt und dadurch die Freisetzung von Kalzium in die Blutbahn verringert, kann eine schwere Hypokalzämie auslösen.

Betroffen sind vor allem Dialysepatientinnen, vor allem wenn sie bereits unter einer CKD-MBD („Chronic Kidney Disease – Mineral Bone Disorder“) leiden. Die US-Arzneimittel-Behörde FDA hat aufgrund neuer Erkenntnisse einen umrahmten Warnhinweis in den Fachinformationen der Präparate veranlasst.

Multiples Myelom: Adipositas, Schlafmangel und Rauchen erhöhen Risiko auf Vorstufe MGUS

Adipöse Menschen haben im Alter ein erhöhtes Risiko, eine monoklonale Gammopathie unbestimmter Signifikanz (MGUS) zu entwickeln, die ein Vorläufer des Multiplen Myeloms ist. Als weitere Risikofaktoren wur­den in einer Querschnittstudie Rauchen und Schlafmangel ermittelt, während sportlich aktive Menschen nach den in Blood Advances veröffentlichten Ergebnissen seltener erkranken.

Multiples Myelom: Prophylaxe mit Tocilizumab verhindert CRS durch bispezifischen Antikörper

Bispezifische Antikörper erzielen selbst beim stark vorbehandelten Multiplen Myelom noch ein Ansprechen, verursachen aber häufig ein Zytokinfreisetzungssyndrom (CRS). Eine kleine US-Studie zeigt, dass sich diese lebensbedrohliche Nebenwirkung durch eine präventive Behandlung mit Tocilizumab verhindern lässt.

Mit Nährstoffen Immunantworten gegen Krebs gezielt verbessern?

In Nahrungsmitteln enthaltene Trans-Vaccensäure (TVA) fördert die Funktion von T-Zellen und die antitumorale Immunität in vivo. Damit wäre TVA möglicherweise eine geeignete Nahrungsergänzung für Tumorpatienten.

„In dieser Arbeit haben wir uns auf Nährstoffe konzentriert, die T-Zell-Antworten aktivieren können", berichtete Seniorstudienautor Jing Chen von der Abteilung für Hämatologie und Medizinische Onkologie an der Emory University in Atlanta.

Molekulare und genetische Analysen ergaben, dass TVA den Zelloberflächen-Rezeptor GPR43 inaktiviert, der normalerweise durch kurzkettige Fettsäuren aktiviert wird, die unter anderem von Darm-Mikrobiota produziert werden. Die Antagonisierung von GPR43 durch TVA stößt den CREB-Signalweg an, der eine Vielzahl von Funktionen erfüllt, wie Zellwachstum, Überleben und Differenzierung.

 

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