Verringerte Krebssterblichkeit bei täglicher Vitamin D-Einnahme
Eine Vitamin D-Einnahme könnte die Krebssterblichkeit in der Bevölkerung um zwölf Prozent reduzieren - vorausgesetzt, das Vitamin wird täglich eingenommen. Dies ergab eine am Deutschen Krebsforschungszentrum durchgeführte Auswertung von 14 Studien der höchsten Qualitätsstufe mit insgesamt fast 105.000 Teilnehmern.
Thrombose-Risiko bei Krebs im Blick haben
Neue Thromboembolie-Leitlinie: auch Empfehlungen für Tumorpatienten
Viele Krebskranke haben ein erhöhtes Risiko, eine venöse Thrombose oder Lungenembolie (VTE) zu erleiden. Nun wurde die deutsche VTE-Leitlinie aktualisiert. Sie gibt neue Empfehlungen für Tumorpatienten und -patientinnen.
Im Februar 2023 ist die deutsche S2k-Leitlinie Diagnostik und Therapie der Venenthrombose und Lungenembolie neu erschienen, unter Beteiligung zahlreicher wissenschaftlicher Fachgesellschaften. Im Vergleich zur Vorversion aus dem Jahr 2015 geben die Expertinnen und Experten aktualisierte Empfehlungen – speziell auch für Krebspatienten.
Die CAR-T-Zelltherapie und das Mikrobiom
Therapien mit CAR-T-Zellen sind inzwischen eine Säule in der Behandlung von Patient:innen mit Leukämien und Lymphomen. Doch nur 40 Prozent der Behandelten sprechen an. Das liegt unter anderem am individuellen Mikrobiom. Tatsächlich ist die An- oder Abwesenheit einiger Bakterienstämme prädiktiv für den Effekt der Therapie, wie Forschende erstmals herausgefunden haben. Dr. Dennis Ballwieser, Arzt und Chefredakteur der Apotheken Umschau, erklärt im folgenden Podcast die Einzelheiten.
Multiples Myelom: Erstlinientherapie - worauf kommt es wirklich an?
Im folgenden Podcast des Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V. (KML) diskutiert Peter Borchmann mit Frau Prof. Dr. Katja Weisel, worauf es bei der Erstlinientherapie ankommt.
Wie Blutkrebs effektiver bekämpft werden kann
Das Multiple Myelom ist noch immer nicht heilbar. Forschende der ETH Zürich und des Universitätsspitals Zürich haben nun hunderte von Behandlungsmethoden ausserhalb des Körpers ausgetestet, um die beste Behandlungsmöglichkeit mit bestehenden Therapeutika vorauszusagen.
Trotz einer steigenden Zahl an zugelassenen Medikamenten und Behandlungsansätzen wie der Immuntherapie ist die Krankheit nach wie vor nicht heilbar.
Eine der Schwierigkeiten ist, dass der Krebs trotz Behandlung häufig wiederkehrt. Oft macht eine Behandlung die Krebszellen resistenter gegen die eingesetzten Medikamente, bis schliesslich nach mehreren Behandlungsrunden keine wirksamen Behandlungsoptionen mehr verfügbar sind. Die mittlere Lebenserwartung von Patient:innen nach der Diagnose beträgt fünf Jahre.
ETH-Forschende haben deshalb auf einer von ihnen entwickelten Screening-Plattform nach Auswegen aus dieser Sackgasse gesucht – und gefunden. Ihre Studie dazu wurde soeben in der Fachzeitschrift Nature Cancer veröffentlicht.