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Neuigkeiten

Expertensprechstunde - Dr. Gezer klärt auf

Im Dezember letzten Jahres hatten wir dazu aufgerufen, uns offene Fragen rund um das Multiple Myelom zu schicken. Was wir damit gemacht haben?  
 
Die Fragen wurden gesammelt und von unserem Experten Dr. med. Gezer, dem Leiter der hämatologischen Poliklinik der Uniklinik Aachen, beantwortet. In mehreren Videos konnten wir einen großen Teil der Fragen klären. Diese Videos wurden im Rahmen des Myeloma Awareness Month 2023 auf unseren SocialMedia-Kanälen Facebook und Instagram publiziert.

Zwischenzeitlich stehen die Videos auch noch einmal gesammelt auf unseren YouTube-Kanal in der Playlist"Multiples Myelom - Dr. Gezer klärt auf" zur Verfügung.

 

Multiples Myelom: Motixafortid bei Stammzelltransplantation

Phase 3 Studie untersuchte Motixafortid + G-CSF zur Mobilisierung hämatopoetischer Stammzellen für die autologe Transplantation bei multiplem Myelom.

Studie zu finanziellen Auswirkungen einer Tumorerkrankung

Um finanzielle Folgen von Krebs zu erfassen, fehlt in Deutschland bisher ein einheitlicher Fragebogen. Das Projekt FIAT widmet sich nun dieser Aufgabe. 

Forschende haben im Rahmen des Projekts einen ersten Fragebogen entwickelt, den Betroffene über https://www.fragdiepatienten.de ausfüllen und testen können. Dies hilft, das Tool zu verbessen und schnellstmöglich zur Verfügung zu stellen.

CAR-T-Zelltherapie: Denkt an das Herz!

Die CAR-T-Zelltherapie ist eine der modernsten Formen der Krebsbehandlung und hat die Therapie von Blut- und Lymphdrüsenkrebserkrankungen revolutioniert. Bei dieser Art der Immuntherapie wird das körpereigene Immunsystem darauf trainiert, den Kampf gegen die Tumorzellen wieder aufzunehmen. Aber wie andere Therapieformen birgt auch die CAR-T-Zelltherapie Risiken, unter anderem für Patient:innen, die bereits unter Bluthochdruck, Vorhofflimmern oder Herzinsuffizienz leiden. Das bestätigt eine kürzlich von Mahmood et al im European Heart Journal veröffentlichte Studie.

Multiples Myelom: späte Diagnose und ungleicher Zugang zu Therapien

Verzögerte Diagnosen und Ungleichheiten beim Zugang zu Behandlungen in der EU gehören zu den größten Herausforderungen bei der Bekämpfung des Multiplen Myeloms, einer unheilbaren und seltenen Form von Blutkrebs.

Jedes Jahr wird bei etwa 50.000 Menschen in Europa ein Multiples Myelom diagnostiziert – ein seltener Krebs der Plasmazellen im Knochenmark.

Die Bedürfnisse von Myelompatienten sind in den europäischen Ländern unterschiedlich, erklärte Kate Morgan, stellvertretende Vorstandsvorsitzende von Myeloma Patients Europe (MPE), gegenüber EURACTIV.

„Die Frühdiagnose und die Ungleichheiten beim Zugang zur Myelom-Behandlung sind jedoch zwei Elemente, die wir als wichtigste, übergreifende Probleme identifizieren“, fügte sie hinzu.

Ein vom MPE verfasster Bericht zeigt, dass die Myelom-Diagnose mehr als fünf Monate dauern kann und mehr als vier Arztbesuche bei mehr als drei verschiedenen Spezialisten erfordert.

Es kommt häufig vor, dass viele Myelom-Patienten zunächst mit häufigeren Krankheiten fehldiagnostiziert werden, bevor sie schließlich in Bezug auf eine hämatologische Abteilung überwiesen werden und die Diagnose bestätigt wird.

Myelom-Plasmazellen im Knochenmark führen zu Symptomen, die von Anämie, Rückenschmerzen und Müdigkeit bis hin zu Nieren- und Knochenschäden reichen.

 

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