Anderen helfen, und die eigene Erkrankung vergessen
Bei einem normalen Gesundheits-Check wurde Klaus Eisenbeisz ein Knochenmarkskrebs diagnostiziert. Den Begriff Multiples Myelom konnte er zuerst gar nicht mit Krebs in Verbindung bringen. Erst im Laufe weiterer Gespräche wurde das tatsächliche Ausmaß klar. Mittlerweile lebt der leidenschaftliche Ruderer mit der chronischen Erkrankung und versucht, Gedanken an diese nur noch wenig Raum zu lassen. Seine Aufmerksamkeit richtet er stattdessen darauf, anderen Menschen mit diesem Krebs zu helfen.
Das lange Warten auf die Therapie
Bei Andreas Dirksen wurde das Multiple Myelom, eine Krebserkrankung des Knochenmarks diagnostiziert.
Aus therapeutischen Gründen muss bei dieser Erkrankung eine Wartezeit eingehalten werden, die mehrere Jahre andauern kann. Das ist eine besondere Belastung, denn der Betroffene muss damit leben, dass sich in seinem Körper der Krebs entwickelt, ohne dass eine Therapie begonnen werden kann.
Andreas war zum Zeitpunkt der ersten Diagnose 50 Jahre alt. Er nutzte die Wartezeit bis zur Therapie, um einen Plan zu entwickeln und sich vorzubereiten. Nach fünf langen Jahren war es dann so weit: Die Werte seines Körpers zeigten an, dass die Erkrankung nun therapiert werden müsse, und das lange Warten hatte ein Ende.