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Neuigkeiten

90% Erfolgsquote: Forscher präsentieren neue Krebs-Behandlung

Es könnte eine medizinische Revolution sein: Forscher aus Jerusalem haben eine neue Behandlungsmethode für Krebs entwickelt. Mit einer hohen Erfolgschance.

Eine experimentelle Studie, die am Hadassah-Universitätsklinikum in Israel entwickelt wurde, hat offenbar eine Erfolgsquote von 90 % bei der Behandlung von Krebs-Patientenerreicht. Eine medizinische Revolution?

Das Hadassah-University Medical Center bezeichnete die Forschungsergebnisse als beispiellosen Erfolg bei der Behandlung des Multiplen Myeloms – der zweithäufigsten hämatologischen Erkrankung – bekannt gegeben. Das Multiple Myelom macht ein Zehntel aller Blutkrebserkrankungen und 1 % aller bösartigen Erkrankungen aus. Diese Art der Krebserkrankung gilt als besonders aggressiv.

Minimal residual disease: Neues Prognosetool?

Sensitive Verfahren zur Bewertung der minimalen Resterkrankung (MRD) ermöglichen eine genauere Prognose beim Multiplen Myelom. Vor- und Nachteile verschiedener Nachweismethoden und die klinische Bedeutung der MRD.

Nach der Behandlung des Multiplen Myeloms (MM) kann eine geringe Anzahl Krebszellen verbleiben – die minimale Resterkrankung (MRD). Neue Verfahren können diese mit einer hohen Sensitivität erkennen.

Fünf-Wirkstoff-Kombination kann „Ultra-Hochrisiko“-Knochenmarkkrebs aufhalten

Daratumumab, Cyclophosphamid, Bortezomib, Lenalidomid und Dexamethason als Induktions- und erweiterte Konsolidierungsbehandlung verbessert das Behandlungsergebnis bei Multiplem Myelom im Ultra-Hochrisikobereich

Eine innovative Studie (MUK Nine OPTIMUM) hat gezeigt, dass eine Kombination von fünf vorhandenen Medikamenten eine sehr aggressive Art von Knochenmarkkrebs länger in Schach halten kann.

Der neue Cocktail aus fünf Medikamenten und einer Stammzellentransplantation hielt den Krebs bei mehr als drei Vierteln der „Ultra-Hochrisiko“-Myelom-Patienten zweieinhalb Jahre lang unter Kontrolle. Im Vergleich dazu lebte weniger als die Hälfte der Patienten, die die derzeitige Standardtherapie erhielten, so lange, ohne dass ihr Krebs fortschritt.

Warum Antibiotika Krebsimmuntherapien hemmen

Müssen Krebspatienten aufgrund einer Begleiterkrankung mit Antibiotika behandelt werden, sprechen sie schlechter auf eine Immuntherapie gegen den Tumor an. Welche Mechanismen dafür verantwortlich sind, zeigt eine aktuelle Studie. 
 
Ein internationales Team des Gustave Roussy Cancer Campus in Frankreich und des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) entdeckte, dass bei einer z.B. durch Antibiotika geschädigten Darmflora ein Signalprotein (MAdCAM-1) in seiner Funktion gestört wird, das für den Darm bestimmte Immunzellen ins Darmgewebe schleust. Diese Immunzellen sorgen dort für das Gleichgewicht zwischen Toleranz und Eindämmung der Darmbakterien durch das Immunsystem. Gelangen sie aufgrund des fehlenden Proteins nicht mehr in die Darmschleimhaut und verbleiben im Blutkreislauf, werden sie von Lockstoffen aus dem Gewebe rund um den Tumor angezogen und hemmen dort die Abwehrreaktion des Immunsystems. Damit vermindern sie die Wirkung der Krebsimmuntherapie. Die Ergebnisse könnten zukünftig dazu beitragen, die Erfolgsaussichten von Immuntherapien bei Krebspatienten durch den Aufbau der Darmflora zu verbessern.

Längerfristige Daten für TECVAYLI® (Teclistamab) zeigen anhaltendes Ansprechen von 22 Monaten bei Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem Multiplem Myelom

Die Janssen Pharmaceutical Companies of Johnson & Johnson haben Langzeitdaten aus der zulassungsrelevanten Phase-1/2-Studie MajesTEC 1 bekanntgegeben, die die anhaltende Wirksamkeit und Sicherheit von TECVAYLI® (Teclistamab) bei der Behandlung von Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem multiplem Myelom (RRMM) zeigen, die einer Dreifachbehandlung unterzogen wurden und zuvor mit drei oder mehr Therapielinien behandelt wurden.

Die Ergebnisse zeigten, dass fast die Hälfte der Patienten ein komplettes Ansprechen (CR) oder besser erreichten, was das anhaltende und dauerhafte Ansprechen bei dieser Patientengruppe unterstreicht.

 

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