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Aktuelle Impfempfehlungen bei Multiplem Myelom: STIKO und Onkopedia

Welche Impfungen Menschen mit Multiplem Myelom benötigen, hängt von verschiedenen medizinischen Faktoren ab.

Wichtige wissenschaftliche Grundlagen liefern die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut und die medizinischen Onkopedia-Leitlinien.

STIKO – Impfempfehlungen in Deutschland

Die STIKO entwickelt wissenschaftlich begründete Impfempfehlungen für die Bevölkerung in Deutschland.

Sie berücksichtigt dabei unter anderem das Alter, bestehende Grunderkrankungen und besondere gesundheitliche Risikofaktoren.

Für Menschen mit geschwächtem Immunsystem gelten teilweise zusätzliche Impfempfehlungen.

Die jeweils aktuellen Empfehlungen sind auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts verfügbar.

Onkopedia – Impfungen bei Krebs und Immunschwäche

Die Onkopedia-Leitlinie „Impfungen bei malignen Erkrankungen und Immunsuppression“ wurde im Mai 2026 aktualisiert.

Sie berücksichtigt die besonderen Anforderungen an Schutzimpfungen bei Menschen mit Krebserkrankungen und eingeschränkter Immunabwehr.

Dazu gehören auch Empfehlungen für Menschen mit hämatologischen Erkrankungen wie dem Multiplen Myelom.

Eigene Abschnitte behandeln Impfungen während der Krebstherapie, nach autologer Stammzelltransplantation und nach CAR-T-Zelltherapie.

Warum sind beide Quellen wichtig?

Die STIKO gibt die grundlegenden Impfempfehlungen für Deutschland heraus.

Die medizinischen Fachleitlinien ergänzen diese durch besondere Empfehlungen für Patientinnen und Patienten mit komplexen Erkrankungen und Behandlungssituationen.

Unser Hinweis: Nutzen Sie aktuelle Leitlinien zur Orientierung und besprechen Sie individuelle Impfentscheidungen mit Ihrem behandelnden hämatologisch-onkologischen Team.

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