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Immunzellen beim Multiplen Myelom: neue Hinweise für künftige Immuntherapien

11. August 2026

Beim Multiplen Myelom entstehen Krebszellen im Knochenmark aus bestimmten Abwehrzellen, den Plasmazellen. Forschende aus Heidelberg haben nun untersucht, wie T-Zellen – wichtige Zellen des Immunsystems – im Knochenmark auf Myelomzellen reagieren. Das Ergebnis: Bestimmte T-Zellen können Krebszellen grundsätzlich erkennen, sind aber offenbar oft nicht ausreichend „angeschaltet“, um sie dauerhaft zu bekämpfen.

Für Patientinnen und Patienten bedeutet das heute noch keine unmittelbare Änderung der Behandlung. Die Ergebnisse könnten aber künftig helfen, besser vorherzusagen, wer besonders von bestimmten Immuntherapien profitieren könnte – zum Beispiel von Therapien, die T-Zellen gezielt gegen Myelomzellen aktivieren. Außerdem könnten daraus langfristig neue Ansatzpunkte für Therapien entstehen. Bis dahin sind weitere Studien nötig, bevor solche Tests oder Verfahren in der Routineversorgung eingesetzt werden können.

 

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