Bildgebung beim Multiplen Myelom: genauer hinschauen, besser verstehen
Beim Multiplen Myelom können krankhafte Plasmazellen im Knochenmark ungleichmäßig verteilt sein. Manchmal bilden sie einzelne Herde im Körper, die bei einer üblichen Knochenmarkpunktion nicht immer erfasst werden. Moderne Ganzkörper-Bildgebungen wie MRT, CT und PET-CT können helfen, solche Veränderungen sichtbar zu machen und die Erkrankung genauer einzuschätzen.
Die AG Bildgebung des Heidelberger Myelomzentrums untersucht, wie bildgebende Verfahren noch gezielter genutzt werden können – zum Beispiel, um auffällige Herde genauer zu analysieren und Bildgebungsbefunde mit weiteren biologischen und genetischen Informationen zu verbinden. Ziel ist es, das Multiple Myelom besser zu verstehen und langfristig die Diagnostik und Verlaufsbeurteilung weiter zu verbessern.