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Neuigkeiten

Expertengespräche zum Multiplen Myelom – Einblicke vom ASH-Kongress

In den beiden folgenden Videos diskutieren Klaus Eisenbeisz, Vorsitzender von Myelom.Online e.V. und selbst Myelom-Patient, sowie Prof. Dr. Christof Scheid vom Universitätsklinikum Köln zentrale Ergebnisse des ASH-Kongresses (American Society of Hematology). Im Fokus stehen aktuelle Entwicklungen in der Therapie des Multiplen Myeloms – verständlich erklärt und aus Sicht von Betroffenen eingeordnet.

🎥 „Multiples Myelom – Erstlinientherapie“

Das erste Video widmet sich neuen Behandlungsmöglichkeiten in der Erstlinientherapie. Prof. Scheid erläutert vielversprechende Studienergebnisse vom ASH-Kongress, während Klaus Eisenbeisz diese aus Patientensicht kommentiert.

 

🎥 „Multiples Myelom – Rezidivtherapie

Im zweiten Teil geht es um aktuelle Ansätze in der Rezidivtherapie – also bei einem Wiederauftreten der Erkrankung. Neben neuen Wirkstoffen und Kombinationstherapien werden auch Auswirkungen auf den Alltag und die Lebensqualität thematisiert.

Webinar-Aufzeichnung: Rückblick auf neue Therapieoptionen beim Multiplen Myelom im Jahr 2025

Im Jahr 2025 wurden erneut bedeutende Fortschritte in der Behandlung des Multiplen Myeloms erzielt. In diesem Webinar haben wir gemeinsam mit Prof. Marc-Steffen Raab einen verständlichen Blick auf neue Vierfachkombinationen in der Erstlinientherapie, die Rolle der Stammzelltransplantation, aktuelle Entwicklungen bei CAR-T-Zelltherapien und bispezifischen Antikörpern sowie auf weitere Behandlungsoptionen im Rezidiv geworfen. Auch die Therapie des Smouldering Myeloms (SMM) und das Nebenwirkungsmanagement – insbesondere bei neurotoxischen Effekten – wurden thematisiert.

Für alle, die keine Gelegenheit hatten, an dem Webinar leive teilzunehmen: hier sind die Aufzeichnung und die Vortragsfolien!

Multiples Myelom: Doppelter Angriff auf entartete B-Zellen

Beim Multiplen Myelom gelten CAR-T-Zellen (körpereigene, im Labor „umprogrammierte“ Abwehrzellen) als wichtige Therapie – aber nicht bei allen wirken sie dauerhaft. Der beigefügte Artikel berichtet über einen neuen Forschungsansatz, bei dem verbesserte CAR-T-Zellen gleichzeitig zwei Zielstrukturen auf Myelomzellen erkennen: BCMA (das bisher häufigste Ziel) und zusätzlich BAFF-R. Das könnte besonders für Patientinnen relevant sein, bei denen BCMA gar nicht vorhanden ist oder unter der Therapie verloren geht – ein möglicher Grund für Rückfälle. In Labor- und Tests mit Patientinnenmaterial waren diese „Doppel-CAR-T-Zellen“ auch dann wirksam, wenn BCMA fehlte. Als nächster Schritt wird eine klinische Studie benötigt, um Nutzen und Sicherheit beim Menschen zu prüfen.

Neuer Ansatz für CAR‑T‑Therapie beim Multiplen Myelom: Doppelter Angriff auf Krebszellen

Wissenschaftler:innen am Max‑Delbrück‑Center in Berlin stellen einen vielversprechenden neuen Immuntherapie‑Ansatz vor, der entartete B‑Zellen beim Multiplen Myelom gleich über zwei Zielstrukturen erkennt und vernichtet – statt wie bisher nur über einen.

Diese bispezifischen CAR‑T‑Zellen könnten therapieresistente Myelomzellen erfassen, die bei manchen Patientinnen trotz herkömmlicher CAR‑T‑Behandlung entkommen. Erste Laborergebnisse zeigen: Die zweifache Erkennung verbessert die Wirksamkeit und könnte künftig helfen, Rückfälle zu verhindern und die Behandlung für mehr Patient*innen erfolgreich zu machen.

Der nächste Schritt: eine klinische Studie, um das Potenzial dieses Ansatzes am Menschen zu prüfen.

Multiples Myelom: Neue Antikörper-Kombination verbessert Ergebnisse der Zweitlinientherapie

Hoffnung nach dem Rückfall: Neue Antikörper-Kombination zeigt starke Wirkung beim Multiplen Myelom

Für Patient:innen mit Multiplem Myelom, bei denen die Erkrankung nach der ersten Behandlung zurückkehrt, gibt es vielversprechende Neuigkeiten: Eine neue Kombination aus den Antikörpern Teclistamab und Daratumumab hat in einer großen Studie deutlich bessere Ergebnisse erzielt als bisherige Standardtherapien in der sogenannten Zweitlinie.

Die Behandlung kann das Fortschreiten der Erkrankung erheblich verzögern – viele Betroffene profitierten über lange Zeit. Besonders positiv: Die Kombination wirkt auch bei unterschiedlichen Patientengruppen und ist als sogenannte „off-the-shelf“-Therapie gut verfügbar – also ohne Wartezeiten wie bei einer aufwändigen Zelltherapie.

 

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