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Myelom.Online Newsletter

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Hallo,


wir freuen uns, dass Sie den Newsletter von Myelom.Online abonniert haben. Mit diesem Newsletter wollen wir Sie von Zeit zu Zeit über Neuigkeiten rund um das Multiple Myelom und unser Internetportal infomieren.


Myelom.Online e.V. bietet Patienten und Angehörigen eine gebündelte Sammlung der vielfältigen Informationen aus dem Internet über diese seltene, heterogene Krebserkrankung des Knochenmarks.


Das Team von Myelom.Online e.V. wünscht Ihnen viel Spaß bei der Lektüre.


Gerne nehmen wir ihre Anregungen, insbesondere weitere Informationen, die Sie über andere Informationswege erhalten haben, entgegen und werden sie dann weiter kommunizieren.


Schreiben Sie uns eine Mail an vorstand@myelom.online


‍Empfehlen Sie unseren Newsletter gerne weiter – damit auch andere gut informiert bleiben und vom Austausch rund ums Multiple Myelom profitieren können.


U‍nser Schwerpunktthema

Gut geschützt durch die kalte Jahreszeit – Impfungen beim Multiplen Myelom

Impfungen können Leben schützen – besonders bei Menschen mit Multiplem Myelom. Denn sowohl die Erkrankung selbst als auch bestimmte Therapien können das Immunsystem schwächen und das Risiko für schwere Infektionen erhöhen.

Passend zur beginnenden Infektionssaison haben wir unsere Rubrik „Impfungen“ auf Myelom.Online vollständig überarbeitet und aktualisiert.

 

Dort finden Sie verständliche Informationen zu wichtigen Schutzimpfungen gegen Grippe, COVID-19, RSV, Pneumokokken und Gürtelrose. Außerdem erfahren Sie, welche Besonderheiten bei laufender Myelomtherapie, nach einer Stammzelltransplantation oder CAR-T-Zelltherapie zu beachten sind.

Berücksichtigt werden auch die aktuellen Empfehlungen der Onkopedia-Leitlinie vom Mai 2026.

 

Unser Tipp: Nutzen Sie die Informationen, um Ihren persönlichen Impfschutz gemeinsam mit Ihrem behandelnden Ärzteteam zu überprüfen. Denn der richtige Impfschutz ist ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsvorsorge beim Multiplen Myelom.

 

👉 Jetzt die überarbeitete Rubrik „Impfungen“ entdecken‍


‍Neuigkeiten

Multiples Myelom: Neue Studie zeigt vielversprechende Ergebnisse mit Belantamab Mafodotin

Eine neue Vierfach-Kombinationstherapie mit Belantamab Mafodotin zeigt beim neu diagnostizierten Multiplen Myelom vielversprechende Ergebnisse. Auf dem europäischen Krebskongress ESMO 2026 wurden Daten der BelaDRd-Studie vorgestellt. Die Kombination aus Belantamab Mafodotin, Daratumumab, Lenalidomid und Dexamethason führte bei vielen Patientinnen und Patienten zu einem schnellen, tiefen und anhaltenden Ansprechen.

Besonders bemerkenswert sind die hohen MRD-Negativitätsraten: Bei den meisten Studienteilnehmenden konnten selbst mit sehr empfindlichen Untersuchungsmethoden keine verbliebenen Myelomzellen mehr nachgewiesen werden. Dies gilt als wichtiger Hinweis auf eine besonders tiefe Krankheitskontrolle, bedeutet jedoch keine Heilung.

Die Studienergebnisse eröffnen interessante Perspektiven für die Erstbehandlung des Multiplen Myeloms. Ob sich daraus langfristige Vorteile ergeben, müssen weitere Untersuchungen zeigen.

Was bedeutet MRD-Negativität beim Multiplen Myelom?

MRD steht für „minimale Resterkrankung“. MRD-negativ bedeutet, dass mit besonders empfindlichen Untersuchungsverfahren keine Myelomzellen mehr nachgewiesen werden können. Dies ist ein wichtiges Ziel der Myelom-Behandlung, weil es auf ein sehr tiefes Therapieansprechen hinweist. Eine Heilung lässt sich daraus jedoch nicht ableiten.

Multiples Myelom: Neue Studiendaten zu Elrexfio und Zulassungsantrag für Etentamig

Neue Entwicklungen in der Behandlung des Multiplen Myeloms:

Pfizer meldet positive Ergebnisse der Phase-3-Studie MagnetisMM-32 mit Elrexfio (Elranatamab). Der bispezifische Antikörper verlängerte das progressionsfreie Überleben bei Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem Multiplem Myelom gegenüber etablierten Therapien signifikant.

Gleichzeitig hat AbbVie bei der US-Arzneimittelbehörde FDA einen Zulassungsantrag für den ebenfalls bispezifischen Antikörper Etentamig eingereicht.

Beide Entwicklungen zeigen, wie die BCMA-gerichtete Immuntherapie die Behandlungsmöglichkeiten beim Multiplen Myelom künftig erweitern könnte.

Multiples Myelom: Neue CAR-T-Zelltherapie Anito-cel zeigt vielversprechende Ergebnisse

Neue Hoffnung für Menschen mit Multiplem Myelom:

Die neuartige CAR-T-Zelltherapie Anitocabtagene autoleucel (Anito-cel) erzielt in einer Phase-1-Studie bei stark vorbehandelten Patientinnen und Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem Multiplem Myelom hohe Remissionsraten. Die Ergebnisse zeigen ein schnelles, tiefes und anhaltendes Ansprechen auf die Behandlung. Gleichzeitig könnte die Therapie mit weniger langfristigen Nebenwirkungen verbunden sein. Die im New England Journal of Medicine veröffentlichten Studiendaten eröffnen vielversprechende Perspektiven. Weitere klinische Studien müssen Wirksamkeit und Sicherheit bestätigen.

Neue Krebstherapien: Was Präzisionsmedizin, CAR-T-Zellen und KI für das Multiple Myelom bedeuten

Die Krebsforschung entwickelt sich rasant. Neue Ansätze wie Präzisionsmedizin, CAR-T-Zelltherapie, bispezifische Antikörper und künstliche Intelligenz (KI) eröffnen neue Möglichkeiten, Krebserkrankungen gezielter zu behandeln. Doch was bedeuten diese Fortschritte für Menschen mit Multiplem Myelom?

Ein Beitrag im Deutschen Ärzteblatt vom 14. Oktober 2026 beleuchtet aktuelle Entwicklungen in der Krebsforschung. Besonders für Patientinnen und Patienten mit Multiplem Myelom sind moderne Immuntherapien von Bedeutung: CAR-T-Zellen und bispezifische Antikörper werden bereits zur Behandlung eingesetzt. Gleichzeitig erforschen Wissenschaftler neue Verfahren, um diese Therapien weiterzuentwickeln, ihre Wirksamkeit zu verbessern und Nebenwirkungen zu reduzieren.

Auch künstliche Intelligenz könnte künftig helfen, Krebszellen genauer zu untersuchen und neue Wirkstoffe schneller zu entwickeln.

Die Fortschritte machen Hoffnung auf weitere Behandlungsmöglichkeiten beim Multiplen Myelom. Allerdings befinden sich viele der vorgestellten Ansätze noch in der Forschung. Welche Vorteile sie für Betroffene tatsächlich bieten, müssen klinische Studien zeigen.

Zwei neue Podcast-Folgen: MGUS, Smoldering Myelom und Nierengesundheit

Was bedeutet die Diagnose MGUS oder Smoldering Myelom? Und warum können die Nieren beim Multiplen Myelom geschädigt werden?

Diesen wichtigen Fragen widmen sich die neuen Folgen 18 und 19 der Podcast-Reihe „Diagnose Multiples Myelom“.

In Folge 18 spricht Prof. Dr. Maximilian Merz mit Dr. Raphael Teipel über MGUS und Smoldering Myelom, das Risiko eines Fortschreitens der Erkrankung und die Bedeutung regelmäßiger Kontrollen.

In Folge 19 erklärt Prof. Dr. Christoph Scheid, wie das Multiple Myelom die Nieren beeinträchtigen kann, welche Behandlungsmöglichkeiten bestehen und worauf Betroffene achten sollten.

Beide Folgen bieten verständliche Informationen und wertvolle Orientierung für Patientinnen, Patienten und Angehörige.

Multiples Myelom: Erster Patient in neuer CAR-T-Zell-Studie KOALA behandelt

In Australien wurde erstmals ein Patient mit Multiplem Myelom im Rahmen der neuen CAR-T-Zell-Studie KOALAbehandelt. Die innovative Therapie namens KMCAR soll Krebszellen gezielter erkennen und dabei gesunde Immunzellen möglichst schonen. Die erste Behandlung wurde nach Angaben der Forschenden gut vertragen.

Die Studie richtet sich an Menschen mit einem sogenannten Kappa-Myelom, bei denen bisherige Behandlungen nicht mehr ausreichend wirken. Noch befindet sich die Therapie in einer frühen Erprobungsphase. Ob sie langfristig wirksam und sicher ist, müssen weitere Untersuchungen zeigen.

Mehr über diesen vielversprechenden Forschungsansatz erfahren Sie im Artikel.

Aufzeichnungen des Heidelberger Patiententags zum Multiplen Myelom jetzt online verfügbar

Die Aufzeichnungen des diesjährigen Patiententags zum Multiplen Myelom in Heidelberg sind ab sofort online verfügbar. Interessierte können die Hauptvorträge sowie die Beiträge aus den verschiedenen Foren über das Patientenforum auf myelomtage.de ansehen.

Für den Zugang werden ein Benutzername und ein Passwort benötigt; die entsprechenden Zugangsdaten stellt der Veranstalter auf der Zugangsseite bereit.


‍In eigener Sache

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Mit Myelom.Online möchten wir Menschen mit Multiplem Myelom und ihren Angehörigen verlässliche Informationen, Orientierung und Möglichkeiten zum Austausch bieten. Dabei ist uns besonders wichtig, dass unsere Angebote den tatsächlichen Fragen und Bedürfnissen der Betroffenen entsprechen.


Deshalb möchten wir von Ihnen wissen: Welche Themen beschäftigen Sie besonders?

Gibt es Fragen rund um das Multiple Myelom, die Sie gerne in einem unserer Webinare behandelt sehen würden? Vermissen Sie bestimmte Informationen auf unserer Internetseite? Oder haben Sie Anregungen, wie wir unsere Angebote weiter verbessern können?


Wir freuen uns über Ihre Ideen, Wünsche und Rückmeldungen!

Denn Myelom.Online lebt nicht nur vom Engagement unseres Teams, sondern auch vom Austausch mit den Menschen, für die wir uns einsetzen.


Gemeinsam können wir unser Informationsangebot noch hilfreicher und praxisnäher gestalten.‍


‍Veranstaltungshinweise

‍Im Veranstaltungskalender von Myelom.Online e. V. finden Sie zahlreiche Veranstaltungshinweise zu Themen rund um das Multiple Myelom und Krebserkrankungen im Allgemeinen:

Zum Veranstaltungskalender ....

 

Unsere besondere Empfehlung: Webinar zu Ansprechkriterien und MRD beim Multiplen Myelom

Donnerstag, 19. November 2026 | 17:00–18:30 Uhr | Online


Wie lässt sich beurteilen, ob eine Myelomtherapie erfolgreich ist – und welche Bedeutung hat dabei die minimale Resterkrankung (MRD)?

Diesen für viele Betroffene besonders wichtigen Fragen widmet sich ein Webinar, auf das wir Sie heute ausdrücklich aufmerksam machen möchten.


Begriffe wie „komplette Remission“, „partielle Remission“ oder „MRD-Negativität“ begegnen vielen Patientinnen und Patienten im Laufe ihrer Erkrankung. Doch was sagen diese Ergebnisse tatsächlich über den Behandlungserfolg aus?


Dr. Lisa Beatrice Leypoldt vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) wird die verschiedenen Ansprechkriterien verständlich erläutern und aufzeigen, welche Rolle die MRD bei der Beurteilung des Therapieerfolgs spielt.


Wir möchten Ihnen die Teilnahme an diesem Webinar besonders ans Herz legen. Denn ein besseres Verständnis der eigenen Untersuchungsergebnisse kann helfen, Therapieentscheidungen nachzuvollziehen und Gespräche mit dem Behandlungsteam auf Augenhöhe zu führen.


Die Teilnahme ist kostenlos und erfolgt online über Microsoft Teams. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.


👉 Weitere Informationen und Anmeldung zum Webinar


Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!


 

 

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Gemeinsam sind wir stärker!

 

Noch Fragen? Dann schreiben Sie uns doch:

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