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Neue S3-Leitlinie Palliativmedizin Version 3.0

Die neue S3-Leitlinie Palliativmedizin für Menschen mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung ist in Version 3.0 erschienen. Sie gibt Fachpersonen Orientierung, wie Beschwerden gelindert, Lebensqualität erhalten und Patientinnen, Patienten sowie Angehörige bestmöglich begleitet werden können.

Zur Leitlinie stehen eine Kurzversion mit den wichtigsten Empfehlungen und eine Langversion mit ausführlichen Hintergründen, Begründungen und wissenschaftlichen Details bereit. Neu aufgenommen wurden unter anderem die Themen Angehörige und Spiritualität.

Palliativversorgung bedeutet nicht „aufgeben“. Sie kann frühzeitig unterstützen – auch begleitend zu einer Krebstherapie – etwa bei Schmerzen, Atemnot, Erschöpfung, Ängsten oder Fragen zur Versorgung und Behandlungsplanung.

Warum die Leitlinie für Betroffene und Angehörige wichtig ist

Für Betroffene kann die Leitlinie helfen, Palliativversorgung besser zu verstehen und frühzeitig anzusprechen. Viele Menschen verbinden Palliativmedizin nur mit der letzten Lebensphase. Moderne Palliativversorgung kann jedoch viel früher sinnvoll sein – zum Beispiel bei belastenden Symptomen, Unsicherheit über Therapieziele, hohem Unterstützungsbedarf oder Fragen zur Versorgung zu Hause.

Für Angehörige ist die neue Leitlinie ebenfalls wichtig, weil ihre Belastungen und Bedürfnisse nun noch stärker berücksichtigt werden. Unterstützung kann helfen, Überforderung zu vermeiden, Gespräche zu erleichtern und die Begleitung im Krankheitsverlauf besser zu bewältigen.

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