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wir freuen uns, dass Sie den Newsletter von Myelom.Online abonniert haben. Mit diesem Newsletter wollen wir Sie von Zeit zu Zeit über Neuigkeiten rund um das Multiple Myelom und unser Internetportal infomieren.
Myelom.Online e.V. bietet Patienten und Angehörigen eine gebündelte Sammlung der vielfältigen Informationen aus dem Internet über diese seltene, heterogene Krebserkrankung des Knochenmarks.
Das Team von Myelom.Online e.V. wünscht Ihnen viel Spaß bei der Lektüre.
Gerne nehmen wir ihre Anregungen, insbesondere weitere Informationen, die Sie über andere Informationswege erhalten haben, entgegen und werden sie dann weiter kommunizieren.
Schreiben Sie uns eine Mail an vorstand@myelom.online |
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Empfehlen Sie unseren Newsletter gerne weiter – damit auch andere gut informiert bleiben und vom Austausch rund ums Multiple Myelom profitieren können. | |
| Unser Schwerpunktthema | |
Der Myelom Awareness Monat macht das Multiple Myelom sichtbarer – und das ist wichtig. Denn die Erkrankung ist vielen Menschen kaum bekannt, und erste Beschwerden wie Knochenschmerzen, starke Müdigkeit oder häufige Infekte werden oft nicht sofort richtig eingeordnet. Mehr Aufmerksamkeit kann dazu beitragen, dass Betroffene schneller ernst genommen, früher diagnostiziert und gezielter behandelt werden.
Als Myelom.Online e.V. setzen wir uns dafür ein, Patient:innen und Angehörige verständlich zu informieren, Orientierung zu geben und Austausch zu ermöglichen – damit niemand mit Fragen und Sorgen allein bleibt.
Bitte helfen Sie mit: Folgen Sie uns auf unseren Social-Media-Kanälen und teilen Sie unsere Beiträge. So tragen Sie dazu bei, Wissen zu verbreiten und Betroffene zu stärken.
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Neuigkeiten |
Multiples Myelom: Wenn Therapien nicht mehr wirken - Genom-Analyse soll helfen
Warum wirken manche Therapien irgendwann nicht mehr? Eine aktuelle Meldung aus Würzburg zeigt: Frühere Behandlungen hinterlassen Spuren im Erbgut der Myelomzellen. Ein „genomischer Arztbrief“ – erstellt mithilfe der Ganzgenomsequenzierung – kann diese Veränderungen sichtbar machen und Hinweise darauf geben, warum ein Myelom resistent wird. Besonders wichtig: Die Analyse kann zeigen, ob bestimmte „Angriffspunkte“ auf den Tumorzellen noch vorhanden sind, die moderne Immuntherapien benötigen. Ziel ist es, Therapieentscheidungen in sehr fortgeschrittenen Krankheitsphasen besser zu unterstützen und in Einzelfällen neue Optionen zu eröffnen.
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Neue S3-Leitlinie zur Ernährung in der Onkologie
Die aktualisierte S3-Leitlinie „Klinische Ernährung in der Onkologie“ (Version 1.0, Januar 2026) liegt vor – als Lang- und Kurzversion. Sie fasst evidenzbasiert zusammen, welche ernährungsmedizinischen Maßnahmen bei Krebs sinnvoll unterstützen können, z. B. bei Appetitlosigkeit, Übelkeit, Gewichtsverlust oder Schwäche.
👉 Mehr dazu findet ihr in unserem Informationsangebot zum Thema „Ernährung“ – mit Hintergründen, praktischen Hinweisen und weiterführenden Links.
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Multiples Myelom: Hartmut Goldschmidt und Leo Rasche sprechen in der KML-Podcastreihe über Behandlungserfolge
Beim Multiplen Myelom vermehren sich bösartig veränderte Immunzellen unkontrolliert im Knochenmark und setzen große Mengen nicht funktionsfähiger Antikörper frei. Anfangs haben Betroffene kaum Beschwerden, in fortgeschrittenen Stadien klagen Patient:innen über abnehmende Leistungsfähigkeit, ihre Knochenschmerzen sind oft Hinweise auf Frakturen und es besteht eine erhöhte Anfälligkeit für Infekte. Dank neuer Diagnose- und Therapiemethoden hat sich die Prognose vieler Patient:innen in den letzten 35 Jahren deutlich verbessert. Wie es dazu kam und wo wir heute stehen -diesen Fragen geht Peter Borchmann als Gastgeber der KML-Podcastreihe im Gespräch mit Hartmut Goldschmidt und Leo Rasche nach.
Rückblick auf 30 Jahre Myelom-Forschung: Was haben wir erreicht?
Im Podcast geht es darum, wie sich die Behandlung des Multiplen Myeloms in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert hat. Während die Therapie vor rund 35 Jahren auf wenige, nur begrenzt wirksame Medikamente beschränkt war und die mittlere Lebenserwartung bei etwa drei Jahren lag, führten neue Ansätze wie Hochdosistherapien und Stammzelltransplantationen zu deutlich besseren Ergebnissen – bis hin zu langanhaltenden Remissionen. Im Gespräch wird nachgezeichnet, welche wissenschaftlichen und klinischen Hürden dabei überwunden werden mussten und wie konsequente klinische Studien dazu beigetragen haben, dass das Multiple Myelom heute für viele Betroffene deutlich besser beherrschbar ist.
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Multiples Myelom: T-Zell aktivierende Immuntherapie auf dem Weg in die Erstlinie?
Im vorherigen Podcast wurde gemeinsam mit Hartmut Goldschmidt zurückgeblickt und gezeigt, wie sich die Therapie des Multiplen Myeloms in den vergangenen Jahrzehnten Schritt für Schritt verbessert hat. Daran knüpft diese Folge an – diesmal mit Blick nach vorn: Peter Borchmann spricht mit Leo Rasche aus Würzburg über T-Zell-aktivierende Immuntherapien wie CAR-T-Zelltherapien und bispezifische Antikörper. Im Zentrum steht, wie diese Verfahren das Immunsystem gezielt gegen Myelomzellen lenken und warum sich die krankhaft vermehrten Plasmazellen durch passende Zielstrukturen besonders gut für solche modernen Ansätze eignen.
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Multiples Myelom: GMMG-HD9/DSMM XVIII – Studienteilnahme jetzt für mehr Betroffene möglich
In der klinischen Studie GMMG-HD9/DSMM XVIII wird eine Erhaltungstherapie (Maintenance) nach Hochdosistherapie und autologer Stammzelltransplantation beim neu diagnostizierten Multiplen Myelomuntersucht. Verglichen werden zwei Ansätze: Iberdomid allein versus Iberdomid plus Isatuximab (zusätzlicher Antikörper, unter die Haut gespritzt). Ziel ist herauszufinden, ob die Kombination zu einem tieferen Ansprechen und längerer krankheitsfreier Zeit führen kann.
Wichtiges Update (seit Anfang Dezember 2025): Die Studie steht nun auch Patientinnen und Patienten offen, die ihre Quadruplet-Induktionstherapie und die autologe Stammzelltransplantation außerhalb der Vorgängerstudie GMMG-HD8/DSMM XIX erhalten haben.Damit können mehr Betroffene grundsätzlich für eine Teilnahme in Frage kommen – vorausgesetzt, die Vorbehandlung entsprach den genannten Kriterien (Quadruplet-Schema, in der Regel 4–6 Zyklen, ggf. mit kurzer Konsolidierung).
Wenn Sie sich für die Studie interessieren: Sprechen Sie Ihr behandelndes Zentrum an, ob die Teilnahme zeitlich und anhand Ihrer Vorbehandlung möglich ist.
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Prof. Goldschmidt: Prophylaxe von Krankheiten beim Multiplen Myelom
Wer am Multiplen Myelom erkrankt ist, hat ein erhöhtes Risiko für Infektionen und andere Begleiterkrankungen. Prof. Hartmut Goldschmidt erklärt im folgenden Video, welche vorbeugenden Maßnahmen Patientinnen und Patienten schützen können. Von Impfungen über die Vermeidung von Infektionsquellen bis hin zur frühzeitigen Erkennung von Komplikationen – die richtige Prophylaxe kann die Lebensqualität deutlich verbessern und den Therapieerfolg unterstützen.
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Multiples Myelom: Etabliertes Krebsmedikament könnte Immuntherapie wieder wirksam machen
Forschende der Technische Universität München (TUM) berichten über einen vielversprechenden Ansatz in der Krebsbehandlung: Ein bereits zugelassenes Krebsmedikament (Carfilzomib) kann offenbar dazu beitragen, dass Immuntherapien wieder besser wirken.
Immuntherapien unterstützen das eigene Abwehrsystem dabei, Krebszellen gezielt zu erkennen und zu bekämpfen. Allerdings entwickeln Tumorzellen im Laufe der Erkrankung häufig Strategien, um sich vor dem Immunsystem zu „verstecken“ oder es zu bremsen. Die Forschenden konnten nun zeigen, dass ein bekanntes Medikament diese Schutzmechanismen teilweise aufheben kann.
Besonders interessant: Da das Medikament bereits zugelassen ist, könnten Kombinationstherapien möglicherweise schneller in klinischen Studien geprüft werden.
Auch für Patientinnen und Patienten mit Multiplem Myelom ist diese Forschung von Bedeutung, da Immuntherapien – wie Antikörpertherapien, CAR-T-Zellen oder bispezifische Antikörper – zunehmend eine wichtige Rolle spielen.
Wichtig zu wissen: Die Ergebnisse stammen aus der Forschung. Ob und wann solche Therapieansätze in der Praxis eingesetzt werden, muss in weiteren Studien geprüft werden.
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Multiples Myelom: Immunzellen im Knochenmark beeinflussen Prognose
Das Immunsystem im Knochenmark spielt eine größere Rolle beim Multiplen Myelom, als bisher angenommen.
Eine aktuelle wissenschaftliche Studie zeigt: Nicht nur die Eigenschaften der Myelomzellen selbst, sondern auch die Zusammensetzung der Immunzellen im Knochenmark kann beeinflussen, wie die Erkrankung verläuft.
Forschende haben das Knochenmark von Myelom-Patient:innen sehr genau untersucht und festgestellt, dass bestimmte Immunzellen mit einer besseren oder schlechteren Prognose zusammenhängen. Das bedeutet: Wie „fit“ oder verändert das Immunsystem im Knochenmark ist, kann Auswirkungen auf das Rückfallrisiko und die Überlebenschancen haben.
Diese Erkenntnisse helfen, das Multiple Myelom besser zu verstehen. Langfristig könnten sie dazu beitragen, die Erkrankung genauer einzuschätzen und neue Behandlungsansätze zu entwickeln, die gezielt auch das Immunsystem stärken.
👉 Was das konkret für Patient:innen bedeutet und warum diese Forschung so wichtig ist, erklären der Beitrag im Deutschen Ärzteblatt.
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Podcast: Multiples Myelom – Highlights vom ASH 2025
In diesem Podcast von Journal Onkologie berichtet Prof. Katja Weisel im Gespräch mit Antje Blum über die wichtigsten Studienergebnisse zum Multiplen Myelom vom amerikanischen Hämatologiekongress ASH 2025. Es geht darin von der PERSEUS-Studie, CARTITUDE-1, AQUILA, GEM-CESAR und dreamm-9 über GMMG-HD7, LINKER-MM4, COBRA, MIDAS und die iMMagine-1-Studie bis hin zu den "Late-Breakern" MajesTEC-3 und inMMyCAR. Hören Sie rein!
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| Veranstaltungshinweise | Im Veranstaltungskalender von Myelom.Online e. V. finden Sie zahlreiche Veranstaltungshinweise zu Themen rund um das Multiple Myelom und Krebserkrankungen im Allgemeinen:
Zum Veranstaltungskalender .... |
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