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Prof. Goldschmidt zur Majes-TEC-3-Studie – Ein möglicher neuer Standard in der Myelomtherapie?

06. Januar 2026

Im Rahmen der Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) 2025 berichtet Prof. Dr. Hartmut Goldschmidt über ein vielbeachtetes Highlight: die Majes-TEC-3-Studie. Diese internationale Phase-3-Studie könnte die Behandlung des rezidivierten oder refraktären Multiplen Myeloms (also bei Rückfall oder Nichtansprechen auf frühere Therapien) nachhaltig verändern.

Untersucht wurde die Kombination des bispezifischen Antikörpers Teclistamab mit dem CD38-Antikörper Daratumumab – verglichen mit bisherigen Standardtherapien wie DPd (Daratumumab, Pomalidomid, Dexamethason) oder DVd (Daratumumab, Bortezomib, Dexamethason). Das Ergebnis: ein bislang unerreichtes progressionsfreies Überleben bei Patient:innen mit ein bis drei Vortherapien.

Nach fast drei Jahren Nachbeobachtung erreichte die Studie ihren primären Endpunkt und könnte somit einen neuen therapeutischen Maßstab setzen.

Was macht diese Kombination so besonders?

Teclistamab ist ein sogenannter bispezifischer Antikörper, der das Immunsystem gezielt gegen Myelomzellen aktiviert – ein innovativer Ansatz, der bereits in späteren Krankheitsstadien eingesetzt wird und nun erstmals in einem früheren Stadium geprüft wurde.

 

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