Multiples Myelom: Wenn Therapien nicht mehr wirken - Genom-Analyse soll helfen
28. Februar 2026
Warum wirken manche Therapien irgendwann nicht mehr? Eine aktuelle Meldung aus Würzburg zeigt: Frühere Behandlungen hinterlassen Spuren im Erbgut der Myelomzellen. Ein „genomischer Arztbrief“ – erstellt mithilfe der Ganzgenomsequenzierung – kann diese Veränderungen sichtbar machen und Hinweise darauf geben, warum ein Myelom resistent wird. Besonders wichtig: Die Analyse kann zeigen, ob bestimmte „Angriffspunkte“ auf den Tumorzellen noch vorhanden sind, die moderne Immuntherapien benötigen. Ziel ist es, Therapieentscheidungen in sehr fortgeschrittenen Krankheitsphasen besser zu unterstützen und in Einzelfällen neue Optionen zu eröffnen.