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Multiples Myelom: Hartmut Goldschmidt und Leo Rasche sprechen in der KML-Podcastreihe über Behandlungserfolge

23. Februar 2026

Beim Multiplen Myelom vermehren sich bösartig veränderte Immunzellen unkontrolliert im Knochenmark und setzen große Mengen nicht funktionsfähiger Antikörper frei. Anfangs haben Betroffene kaum Beschwerden, in fortgeschrittenen Stadien klagen Patient:innen über abnehmende Leistungsfähigkeit, ihre Knochenschmerzen sind oft Hinweise auf Frakturen und es besteht eine erhöhte Anfälligkeit für Infekte. Dank neuer Diagnose- und Therapiemethoden hat sich die Prognose vieler Patient:innen in den letzten 35 Jahren deutlich verbessert. Wie es dazu kam und wo wir heute stehen -diesen Fragen geht Peter Borchmann als Gastgeber der KML-Podcastreihe im Gespräch mit Hartmut Goldschmidt und Leo Rasche nach.

Rückblick auf 30 Jahre Myelom-Forschung: Was haben wir erreicht?

Im Podcast geht es darum, wie sich die Behandlung des Multiplen Myeloms in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert hat. Während die Therapie vor rund 35 Jahren auf wenige, nur begrenzt wirksame Medikamente beschränkt war und die mittlere Lebenserwartung bei etwa drei Jahren lag, führten neue Ansätze wie Hochdosistherapien und Stammzelltransplantationen zu deutlich besseren Ergebnissen – bis hin zu langanhaltenden Remissionen. Im Gespräch wird nachgezeichnet, welche wissenschaftlichen und klinischen Hürden dabei überwunden werden mussten und wie konsequente klinische Studien dazu beigetragen haben, dass das Multiple Myelom heute für viele Betroffene deutlich besser beherrschbar ist.

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Multiples Myelom: T-Zell aktivierende Immuntherapie auf dem Weg in die Erstlinie?

Im vorherigen Podcast wurde gemeinsam mit Hartmut Goldschmidt zurückgeblickt und gezeigt, wie sich die Therapie des Multiplen Myeloms in den vergangenen Jahrzehnten Schritt für Schritt verbessert hat. Daran knüpft diese Folge an – diesmal mit Blick nach vorn: Peter Borchmann spricht mit Leo Rasche aus Würzburg über T-Zell-aktivierende Immuntherapien wie CAR-T-Zelltherapien und bispezifische Antikörper. Im Zentrum steht, wie diese Verfahren das Immunsystem gezielt gegen Myelomzellen lenken und warum sich die krankhaft vermehrten Plasmazellen durch passende Zielstrukturen besonders gut für solche modernen Ansätze eignen.

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