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wir freuen uns, dass Sie den Newsletter von Myelom.Online abonniert haben. Mit diesem Newsletter wollen wir Sie von Zeit zu Zeit über Neuigkeiten rund um das Multiple Myelom und unser Internetportal infomieren.
Myelom.Online e.V. bietet Patienten und Angehörigen eine gebündelte Sammlung der vielfältigen Informationen aus dem Internet über diese seltene, heterogene Krebserkrankung des Knochenmarks.
Das Team von Myelom.Online e.V. wünscht Ihnen viel Spaß bei der Lektüre.
Gerne nehmen wir ihre Anregungen, insbesondere weitere Informationen, die Sie über andere Informationswege erhalten haben, entgegen und werden sie dann weiter kommunizieren.
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| Unser Schwerpunktthema | |
Gut vorbereitet ins Arztgespräch | Im Verlauf eines Multiplen Myeloms stehen viele Gespräche mit dem Behandlungsteam an – bei der Diagnose, vor Untersuchungen, während der Therapie oder in der Nachsorge. Dabei ist es völlig in Ordnung, nachzufragen, sich Notizen zu machen, Bedenkzeit zu erbitten oder eine vertraute Person mitzunehmen. Eine gute Vorbereitung kann helfen, wichtige Fragen nicht zu vergessen und die eigenen Wünsche, Sorgen und Ziele einzubringen. Denn bei Therapieentscheidungen zählt nicht nur, was medizinisch möglich ist, sondern auch, was zur persönlichen Lebenssituation passt. In unserer Rubrik „Arzt-Patienten-Gespräch beim Multiplen Myelom“ haben wir hilfreiche Tipps, mögliche Fragen und weiterführende Materialien zusammengestellt: https://myelom.online/multiples-myelom-informationsmaterial/multiples-myelom-basis-infos/arztgespraech/ |
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Neuigkeiten |
Die richtige Balance finden: Therapieintensität beim Multiplen Myelom
In der neuen Folge der Reihe „Myelom-Grundlagen“ spricht Prof. Dr. Hartmut Goldschmidt über eine zentrale Frage in der Behandlung des Multiplen Myeloms: Wie intensiv sollte eine Therapie sein? Dabei erklärt er, warum Behandlungsentscheidungen immer individuell getroffen werden müssen und welche Rolle Alter, körperliche Fitness, Begleiterkrankungen, Risikoprofil, Verträglichkeit und Lebensqualität spielen.
Außerdem ordnet Prof. Goldschmidt aktuelle Studiendaten, Leitlinienempfehlungen, moderne Kombinationstherapien, die Hochdosistherapie mit autologer Stammzelltransplantation sowie die Bedeutung von Remissionstiefe und MRD-Negativität ein. Die Folge zeigt: Eine möglichst intensive Therapie ist nicht automatisch für jede Patientin und jeden Patienten die beste Wahl.
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Bildgebung beim Multiplen Myelom: genauer hinschauen, besser verstehen
Beim Multiplen Myelom können krankhafte Plasmazellen im Knochenmark ungleichmäßig verteilt sein. Manchmal bilden sie einzelne Herde im Körper, die bei einer üblichen Knochenmarkpunktion nicht immer erfasst werden. Moderne Ganzkörper-Bildgebungen wie MRT, CT und PET-CT können helfen, solche Veränderungen sichtbar zu machen und die Erkrankung genauer einzuschätzen.
Die AG Bildgebung des Heidelberger Myelomzentrums untersucht, wie bildgebende Verfahren noch gezielter genutzt werden können – zum Beispiel, um auffällige Herde genauer zu analysieren und Bildgebungsbefunde mit weiteren biologischen und genetischen Informationen zu verbinden. Ziel ist es, das Multiple Myelom besser zu verstehen und langfristig die Diagnostik und Verlaufsbeurteilung weiter zu verbessern.
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Immunzellen beim Multiplen Myelom: neue Hinweise für künftige Immuntherapien
Beim Multiplen Myelom entstehen Krebszellen im Knochenmark aus bestimmten Abwehrzellen, den Plasmazellen. Forschende aus Heidelberg haben nun untersucht, wie T-Zellen – wichtige Zellen des Immunsystems – im Knochenmark auf Myelomzellen reagieren. Das Ergebnis: Bestimmte T-Zellen können Krebszellen grundsätzlich erkennen, sind aber offenbar oft nicht ausreichend „angeschaltet“, um sie dauerhaft zu bekämpfen.
Für Patientinnen und Patienten bedeutet das heute noch keine unmittelbare Änderung der Behandlung. Die Ergebnisse könnten aber künftig helfen, besser vorherzusagen, wer besonders von bestimmten Immuntherapien profitieren könnte – zum Beispiel von Therapien, die T-Zellen gezielt gegen Myelomzellen aktivieren. Außerdem könnten daraus langfristig neue Ansatzpunkte für Therapien entstehen. Bis dahin sind weitere Studien nötig, bevor solche Tests oder Verfahren in der Routineversorgung eingesetzt werden können.
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Neues CCC Nord als Onkologisches Spitzenzentrum ausgezeichnet
Die Deutsche Krebshilfe baut ihr Netzwerk der Onkologischen Spitzenzentren weiter aus. Im Mittelpunkt steht dabei die Gründung des Comprehensive Cancer Center Nord, kurz CCC Nord. In dem neuen norddeutschen Konsortium arbeiten das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) mit den Standorten Kiel und Lübeck künftig noch enger zusammen.
Das CCC Nord wurde nach einer Begutachtung durch ein internationales Expertengremium als Onkologisches Spitzenzentrum anerkannt. Für die kommenden vier Jahre erhält der neue Verbund eine Förderung von 4,8 Millionen Euro.
Starke Krebsmedizin für Norddeutschland
Mit dem CCC Nord entsteht ein bundesländerübergreifendes Netzwerk für Krebsmedizin und Krebsforschung in Hamburg und Schleswig-Holstein. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten im Norden unabhängig vom Wohnort einen besseren Zugang zu universitärer Spitzenmedizin, modernen Behandlungskonzepten und klinischen Studien zu ermöglichen.
Das UCC Hamburg wird bereits seit 2009 von der Deutschen Krebshilfe als Onkologisches Spitzenzentrum gefördert. Das UCC Schleswig-Holstein wurde nun erstmals als CCC ausgezeichnet. Gemeinsam wollen beide Zentren die Krebsversorgung und -forschung weiter vernetzen – von Prävention und Diagnostik über personalisierte Behandlung bis hin zu Nachsorge und Leben nach Krebs.
Forschung, Studien und Versorgung enger verbinden
Ein besonderer Schwerpunkt des CCC Nord liegt auf der schnellen Umsetzung neuer Erkenntnisse in klinischen Studien. Außerdem sollen gemeinsame Standards, Forschungsprojekte und regionale Kooperationen weiter ausgebaut werden.
Das neue Konsortium umfasst rund 80 Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartner und versorgt ein Einzugsgebiet von etwa sieben bis acht Millionen Menschen. Damit soll die onkologische Expertise der universitären Spitzenzentren stärker in die Fläche getragen werden – auch in regionale Kliniken und Facharztpraxen.
Weitere geförderte Onkologische Spitzenzentren
Insgesamt stellt die Deutsche Krebshilfe 35,4 Millionen Euro für die Weiterförderung mehrerer Comprehensive Cancer Center und CCC-Verbünde in den kommenden vier Jahren bereit.
Gefördert werden:
- Aachen/Bonn/Köln/Düsseldorf (CIO ABCD)
- Dresden (UCC/NCT Dresden)
- Hamburg/Kiel/Lübeck (CCC Nord)
- Heidelberg/Mannheim (CCC-Konsortium Heidelberg-Mannheim)
- Leipzig/Jena (Mitteldeutsches Krebszentrum)
- München (CCC MünchenLMU/TUM)
- Würzburg/Erlangen/Regensburg/Augsburg (CCC Allianz WERA)
Mit der Förderung will die Deutsche Krebshilfe die Onkologischen Spitzenzentren als zentrale Strukturen der Krebsmedizin weiter stärken. Dort arbeiten interdisziplinäre Teams, Forschungseinrichtungen und regionale Partner zusammen, damit neue wissenschaftliche Erkenntnisse schneller bei Patientinnen und Patienten ankommen.
Bedeutung für Patientinnen und Patienten
Onkologische Spitzenzentren verbinden spezialisierte Krebsversorgung, Forschung, klinische Studien und regionale Vernetzung. Für Betroffene kann dies bedeuten: mehr Zugang zu Expertise, besser abgestimmte Behandlungswege und mehr Möglichkeiten, sich über innovative Studien und Versorgungsangebote zu informieren.
Die Gründung des CCC Nord ist damit ein wichtiger Schritt für die Krebsversorgung in Norddeutschland – und zugleich Teil eines bundesweiten Ausbaus der onkologischen Spitzenmedizin.
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| In eigener Sache | Gemeinsam sichtbar im Blutkrebsmonat | Der September ist Blutkrebsmonat – eine wichtige Gelegenheit, um auf die Blutkrebserkrankung Multiples Myelom aufmerksam zu machen. Auch wir von Myelom.Online e.V. nutzen diesen Monat, um über unsere Social-Media-Kanäle Wissen zu teilen, Betroffene und Angehörige zu stärken und die Sichtbarkeit des Multiplen Myeloms zu erhöhen.
Folgen Sie uns gern, teilen Sie unsere Beiträge und helfen Sie mit, dass mehr Menschen vom Multiplen Myelom erfahren. Gemeinsam können wir Aufmerksamkeit schaffen, informieren und zeigen: Niemand ist mit dieser Erkrankung allein.
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| Veranstaltungshinweise | Im Veranstaltungskalender von Myelom.Online e. V. finden Sie zahlreiche Veranstaltungshinweise zu Themen rund um das Multiple Myelom und Krebserkrankungen im Allgemeinen:
Zum Veranstaltungskalender .... |
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