Keine Entwarnung für COVID-19 bei Krebspatient*innen
Die aktuelle Diskrepanz zwischen den sehr hohen Infektionszahlen und den geplanten Lockerungen im öffentlichen Leben führt bei vielen Krebspatient*innen zu großer Verunsicherung.
Patient*innen mit aktiver Krebserkrankung sowie Patient*innen unter immunsuppressiver Therapie haben weiterhin ein erhöhtes Risiko sowohl für einen schweren Verlauf von COVID-19 als auch eine erhöhte Mortalität. Daher wird dringend geraten, die zur Verfügung stehenden Schutz- und Therapiemaßnahmen zu beachten.
In einer gemeinsamen Stellungnahme rufen die onkologischen Fachgesellschaften zusammen mit der Selbsthilfe dringend zur fortgesetzten Wachsamkeit zum Schutz vor COVID-19 bei Krebspatient*innen und zur Nutzung der neuen Behandlungsmöglichkeiten auf.
Zur aktuellen Empfehlung ....
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Metaanalyse bestätigt Nutzen von COVID-19-Impfung für Krebspatienten
Eine Impfung gegen SARS-CoV-2 schützt auch Menschen mit einer Krebserkrankung gut vor einer COVID-19-Erkrankung. Das berichtet eine Arbeitsgruppe um Marie von Lilienfeld-Toal vom Universitätsklinikum Jena und dem Leibniz-Institut für Naturstoffforschung und Infektionsbiologie Jena (HKI) in der Fachzeitschrift Nature Reviews Clinical Oncology (DOI: 10.1038/s41571-022-00610-8).
Die Wissenschaftler werteten dafür mehr als 60 Studien systematisch neu aus. Eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 ist für Menschen mit einer Krebserkrankung besonders gefährlich.
Am wirksamsten sind laut der Recherche die mRNA-Impfstoffe. Die Auswertung schließt auch die Wirksamkeit gegen die neue Omikron-Variante von SARS-CoV-2 mit ein.
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