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wir freuen uns, dass Sie den Newsletter von Myelom.Online abonniert haben. Mit diesem Newsletter wollen wir Sie von Zeit zu Zeit über Neuigkeiten rund um das Multiple Myelom und unser Internetportal infomieren.
Myelom.Online e.V. bietet Patienten und Angehörigen eine gebündelte Sammlung der vielfältigen Informationen aus dem Internet über diese seltene, heterogene Krebserkrankung des Knochenmarks.
Das Team von Myelom.Online e.V. wünscht Ihnen viel Spaß bei der Lektüre.
Gerne nehmen wir ihre Anregungen, insbesondere weitere Informationen, die Sie über andere Informationswege erhalten haben, entgegen und werden sie dann weiter kommunizieren.
Schreiben Sie uns eine Mail an vorstand@myelom.online |
| Empfehlen Sie unseren Newsletter gerne weiter – damit auch andere gut informiert bleiben und vom Austausch rund ums Multiple Myelom profitieren können. | |
| Unser Schwerpunktthema | | Künstliche Intelligenz – Was KI für Menschen mit Multiplem Myelom leisten kann | Menschen mit Multiplem Myelom und ihre Angehörigen haben täglich viele Fragen – zu Diagnosen, Therapien oder dem Alltag mit der Erkrankung. KI-gestützte Chatbots bieten eine einfache, verständliche und anonyme Möglichkeit, rund um die Uhr Antworten zu finden – ganz ohne Wartezeit. Doch was können diese digitalen Helfer konkret leisten – und wo liegen ihre Grenzen?
Medizinische Informationen verständlich machen KI kann helfen, medizinische Begriffe zu erklären, Zusammenhänge aufzuzeigen und gezielte Fragen für das nächste Gespräch mit der Ärztin oder dem Arzt vorzubereiten. Gerade bei komplexen Befunden voller Fachsprache kann das eine echte Entlastung sein.
Schwierige Gespräche vorbereiten Manche Gespräche mit Ärztinnen und Ärzten sind emotional besonders belastend. Mit KI lassen sich solche Situationen gezielt üben – von der passenden Wortwahl bis hin zur Gesprächsstruktur. Das stärkt das Selbstvertrauen im Umgang mit dem Behandlungsteam.
KI individuell einsetzen Ein Chatbot kann so individuell sein wie seine Nutzerinnen und Nutzer. Wer ihm eine persönliche Rolle verleiht – ob als Gesprächs-Vorbereiter, Struktur-Coach oder Medizin-Erklärhilfe – erhält Unterstützung, die sich an den eigenen Bedürfnissen orientiert.
Wichtig: KI ersetzt keine ärztliche Beratung Solche Chatbots ersetzen niemals den Kontakt zu Ärztinnen und Ärzten oder Fachberatungen – und auch nicht den persönlichen Austausch von Betroffenen untereinander. KI ist ein hilfreicher Begleiter, aber kein Ersatz für menschliche Expertise und Fürsorge.
Alle weiterführenden Beiträge zu diesem Thema finden Sie auf unserer Website unter dem Bereich „Künstliche Intelligenz". |
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Neuigkeiten |
Stammzelltherapie beim Multiplen Myelom: Wann es auch (teilweise) ambulant gehen kann
Für viele Menschen mit Multiplem Myelom gehört die autologe Stammzelltherapie (mit körpereigenen Stammzellen) zu den wichtigen Behandlungsoptionen. Häufig ist diese Therapie jedoch mit längeren Krankenhausaufenthaltenverbunden – was für Patient:innen und Angehörige belastend sein kann.
Ein Forschungsteam aus Göttingen und Bielefeld hat nun untersucht, unter welchen Voraussetzungen bestimmte Schritte der Stammzelltherapie sicher ambulant durchgeführt werden könnten. Mithilfe von Methoden des Maschinellen Lernens wurden Daten aus der klinischen Versorgung ausgewertet, um besser vorhersagen zu können, wer ein höheres Risiko für Komplikationen hat – und wer möglicherweise ohne durchgehenden stationären Aufenthalt auskommen könnte. Ziel ist, Behandlungen individueller zu planen, unnötige Klinikzeit zu vermeiden und gleichzeitig die Sicherheit im Blick zu behalten.
Wichtig: „Ambulant“ bedeutet dabei nicht „ohne medizinische Betreuung“, sondern setzt eine enge Anbindung an das Behandlungsteam, klare Notfallwege und regelmäßige Kontrollen voraus.
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Multiples Myelom: Herz-Kreislauf-Medikamente meist unproblematisch
Viele Menschen mit Multiplem Myelom nehmen zusätzlich Medikamente gegen Bluthochdruck, Herzschwäche oder erhöhte Cholesterinwerte ein. Häufig entsteht dabei die Sorge: „Machen diese Mittel meine Krebstherapie weniger wirksam?“
Ein aktueller Bericht (Deutsches Ärzteblatt, 26.03.2026) fasst Daten aus großen klinischen Studien mit insgesamt 1.804 Myelom-Patientinnen und -Patienten zusammen. Das Ergebnis ist beruhigend: Gängige Herz-Kreislauf-Medikamente – darunter Blutdruckmittel, Statine (Cholesterinsenker) und „Wassertabletten“ (Diuretika) – waren insgesamt nicht damit verbunden, dass die Myelomtherapie schlechter wirkt oder die Behandlungsergebnisse schlechter ausfallen.
Wichtig ist trotzdem: Einige Medikamentengruppen (vor allem ACE-Hemmer/Sartane und Diuretika) waren in der Auswertung häufiger mit stärkeren Nebenwirkungen verbunden. Das heißt nicht, dass man sie absetzen sollte – aber es unterstreicht, wie wichtig eine gute Abstimmung zwischen Hämatologie/Onkologie, Hausarzt und ggf. Kardiologie ist. Blutdruck, Nierenwerte und Elektrolyte sollten bei Bedarf engmaschig kontrolliert werden.
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Neue Generation von „Protein-Degradern“ beim Multiplen Myelom
Bei bestimmten Myelom-Therapien wird ein Prinzip genutzt, das man vereinfacht als „gezieltes Entsorgen“ bezeichnen kann: Medikamente können dazu beitragen, dass die Zelle bestimmte Eiweiße, die das Tumorwachstum unterstützen, abbaut.
Auf diesem Ansatz bauen bekannte Wirkstoffe wie Lenalidomid oder Pomalidomid auf. Nun werden neuere Substanzen aus der Gruppe der CELMoDs (z. B. Mezigdomid und Iberdomid) in klinischen Studien untersucht. Erste Zwischenergebnisse werden als ermutigend beschrieben – vor allem in Kombinationen bei Rückfall oder wenn Therapien nicht mehr ausreichend wirken.
Gleichzeitig laufen Studien, die prüfen, ob diese Wirkstoffe auch als Erhaltungstherapienach autologer Stammzelltransplantation geeignet sind.
Für Betroffene wichtig: Aktuell sind das Studienmedikamente bzw. Entwicklungen, deren Nutzen und Sicherheit weiter bestätigt werden müssen.
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Myelom-Grundlagen mit Prof. Goldschmidt: Tiefe der Remission
In dieser Folge aus der Reihe „Myelom-Grundlagen“ spricht Prof. Dr. Hartmut Goldschmidt über die Tiefe der Remission beim Multiplen Myelom: Was heißt es, wenn eine Therapie „anspricht“ – und warum kann das Ausmaß des Ansprechens den weiteren Verlauf beeinflussen? Anhand aktueller Studiendaten und Leitlinien erklärt er die Remissionskategorien von PR über VGPR bis zur (s)CR, zeigt, wie das Ansprechen gemessen wird, und ordnet die Bedeutung der Minimalen Resterkrankung (MRD) ein.
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Myelom-Grundlagen mit Prof. Hartmut Goldschmidt: Ist das multiple Myelom heilbar
In Folge 15 der Reihe „Myelom-Grundlagen“ geht es um eine Frage, die viele im Alltag begleitet: Kann man das Multiple Myelom heute tatsächlich heilen – oder zumindest dauerhaft unter Kontrolle bringen? Dazu spricht Prof. Dr. Hartmut Goldschmidt und ordnet den aktuellen Stand verständlich ein.
Er erklärt, warum sich die Perspektiven für Betroffene in den letzten Jahren spürbar verbessert haben und welche Rolle neue Therapien dabei spielen. Dabei geht es auch um das Konzept der funktionellen Heilung: Was bedeutet das konkret – und für wen kann dieses Ziel realistisch sein?
Außerdem macht Prof. Goldschmidt deutlich, welche Faktoren für die langfristige Aussicht besonders wichtig sind, zum Beispiel wie tief eine Remission erreicht wird, ob eine MRD-Negativität vorliegt und welches Risikoprofil die Erkrankung hat.
Die Folge liefert eine praxisorientierte Einordnung zu Langzeitverläufen und zu dem, was moderne Behandlungskonzepte in Richtung „Heilung“ möglich machen können.
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| Veranstaltungshinweise | Im Veranstaltungskalender von Myelom.Online e. V. finden Sie zahlreiche Veranstaltungshinweise zu Themen rund um das Multiple Myelom und Krebserkrankungen im Allgemeinen:
Zum Veranstaltungskalender .... |
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