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wir freuen uns, dass Sie den Newsletter von Myelom.Online abonniert haben. Mit diesem Newsletter wollen wir Sie von Zeit zu Zeit über Neuigkeiten rund um das Multiple Myelom und unser Internetportal infomieren.
Myelom.Online e.V. bietet Patienten und Angehörigen eine gebündelte Sammlung der vielfältigen Informationen aus dem Internet über diese seltene, heterogene Krebserkrankung des Knochenmarks.
Das Team von Myelom.Online e.V. wünscht Ihnen viel Spaß bei der Lektüre.
Gerne nehmen wir ihre Anregungen, insbesondere weitere Informationen, die Sie über andere Informationswege erhalten haben, entgegen und werden sie dann weiter kommunizieren.
Schreiben Sie uns eine Mail an vorstand@myelom.online |
| Empfehlen Sie unseren Newsletter gerne weiter – damit auch andere gut informiert bleiben und vom Austausch rund ums Multiple Myelom profitieren können. | |
| Unser Schwerpunktthema | | 🩺 Fachbegriffe & Blutwerte beim Multiplen Myelom – verständlich erklärtDie Diagnose „Multiples Myelom“ bringt häufig viele medizinische Fachbegriffe und Laborwerte mit sich, die im ersten Moment überfordern können. Dabei ist ein grundlegendes Verständnis der wichtigsten Begriffe eine wertvolle Hilfe, um die Erkrankung besser einordnen und Therapieentscheidungen gemeinsam mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten treffen zu können. Auf der Webseite von Myelom.Online wurde daher ein eigener Informationsbereich geschaffen, der zentrale Fachbegriffe und Blutwerte rund um das Multiple Myelom verständlich erklärt:
👉 Zum Info-Bereich Dort finden Betroffene und Angehörige unter anderem Erläuterungen zu:
🔬 Wichtigen Laborwerten:Hämoglobin – wichtig für die Sauerstoffversorgung des Körpers Kreatinin – ein Hinweis auf die Nierenfunktion Kalzium – kann bei erhöhter Konzentration auf Knochenschädigungen hinweisen Beta-2-Mikroglobulin – ein Marker zur Einschätzung der Krankheitsaktivität LDH – gibt Aufschluss über den Zellumsatz im Körper Freie Leichtketten (κ und λ) – wichtig zur Verlaufskontrolle bei bestimmten Myelomformen
🧠 Medizinische Begriffe in einfacher Sprache:Begriffe wie Plasmazellen, monoklonales Protein (M-Protein) oder Knochenmarkbiopsie werden alltagsnah erklärt – ohne medizinisches Vorwissen vorauszusetzen. Der Beitrag richtet sich bewusst an Menschen ohne medizinische Ausbildung. Ziel ist es, verständliche und sachliche Informationen bereitzustellen, die helfen, Zusammenhänge besser zu erfassen – ohne dabei den Anspruch einer ärztlichen Beratung zu ersetzen. |
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Neuigkeiten |
„Klinische Studien beim Multiplen Myelom – Chancen verstehen, Zugang finden“
🎥 Aufzeichnung unseres Webinars jetzt verfügbar!
Am 29.01.2026 fand unser Webinar zum Thema „Klinische Studien beim Multiplen Myelom – Chancen verstehen, Zugang finden“ statt – mit großem Interesse und vielen wertvollen Beiträgen von Expert:innen und Betroffenen.
Für alle, die nicht live teilnehmen konnten oder das Gehörte noch einmal in Ruhe nachverfolgen möchten, haben wir jetzt die Aufzeichnung online gestellt.
Das Webinar bietet verständliche Informationen rund um das Multiple Myelom und richtet sich an Patient:innen, Angehörige und Interessierte. Inhalte sind unter anderem:
- Was sind klinische Studien, und wie laufen sie ab?
- Wie finde ich heraus, ob eine Studie für mich in Frage kommt?
- Rechte, Chancen und mögliche Herausforderungen für Teilnehmende.
📢 Tipp: Weitere Videos dieser Reihe finden Sie auf unserem in unserer YouTube-Playlist „Multiples Myelom – Wissen hilft“.
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Multiples Myelom: Neue Therapiemöglichkeiten - Heilung in Sicht?
Die Behandlung des Multiplen Myeloms hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht: Neue Medikamente und Therapiekombinationen verbessern das Ansprechen und verlängern das Überleben vieler Betroffener deutlich. Laut dem aktuellen Fachkreis‑Artikel des Krebsinformationsdienstes sind moderne Immuntherapien – darunter Vierfach‑Kombinationsregime in der Erstlinie, CAR‑T‑Zell‑Therapien in früheren Therapielinien und erstmals auch zugelassene Optionen für Menschen mit hohem Risiko‑Smouldering Myelom – wichtige Bausteine aktueller Therapie‑Standards. Gleichzeitig bleibt eine enge Begleitung, etwa im Hinblick auf Infektionen, zentral für die Myelomversorgung. Die Entwicklungen geben Anlass zur Hoffnung, dass sich der Krankheitsverlauf für viele Patient:innen weiter verbessern lässt.
Der Artikel des Krebsinformationsdienstes bietet einen umfassenden Überblick über die aktuellen Therapiemöglichkeiten.
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Expertengespräche zum Multiplen Myelom – Einblicke vom ASH-Kongress
In den beiden folgenden Videos diskutieren Klaus Eisenbeisz, Vorsitzender von Myelom.Online e.V. und selbst Myelom-Patient, sowie Prof. Dr. Christof Scheid vom Universitätsklinikum Köln zentrale Ergebnisse des ASH-Kongresses (American Society of Hematology). Im Fokus stehen aktuelle Entwicklungen in der Therapie des Multiplen Myeloms – verständlich erklärt und aus Sicht von Betroffenen eingeordnet.
🎥 „Multiples Myelom – Erstlinientherapie“
Das erste Video widmet sich neuen Behandlungsmöglichkeiten in der Erstlinientherapie. Prof. Scheid erläutert vielversprechende Studienergebnisse vom ASH-Kongress, während Klaus Eisenbeisz diese aus Patientensicht kommentiert.
🎥 „Multiples Myelom – Rezidivtherapie
Im zweiten Teil geht es um aktuelle Ansätze in der Rezidivtherapie – also bei einem Wiederauftreten der Erkrankung. Neben neuen Wirkstoffen und Kombinationstherapien werden auch Auswirkungen auf den Alltag und die Lebensqualität thematisiert.
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Webinar-Aufzeichnung: Rückblick auf neue Therapieoptionen beim Multiplen Myelom im Jahr 2025
Im Jahr 2025 wurden erneut bedeutende Fortschritte in der Behandlung des Multiplen Myeloms erzielt. In diesem Webinar haben wir gemeinsam mit Prof. Marc-Steffen Raab einen verständlichen Blick auf neue Vierfachkombinationen in der Erstlinientherapie, die Rolle der Stammzelltransplantation, aktuelle Entwicklungen bei CAR-T-Zelltherapien und bispezifischen Antikörpern sowie auf weitere Behandlungsoptionen im Rezidiv geworfen. Auch die Therapie des Smouldering Myeloms (SMM) und das Nebenwirkungsmanagement – insbesondere bei neurotoxischen Effekten – wurden thematisiert.
Für alle, die keine Gelegenheit hatten, an dem Webinar leive teilzunehmen: hier sind die Aufzeichnung und die Vortragsfolien!
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Multiples Myelom: Doppelter Angriff auf entartete B-Zellen
Beim Multiplen Myelom gelten CAR-T-Zellen (körpereigene, im Labor „umprogrammierte“ Abwehrzellen) als wichtige Therapie – aber nicht bei allen wirken sie dauerhaft. Der beigefügte Artikel berichtet über einen neuen Forschungsansatz, bei dem verbesserte CAR-T-Zellen gleichzeitig zwei Zielstrukturen auf Myelomzellen erkennen: BCMA (das bisher häufigste Ziel) und zusätzlich BAFF-R. Das könnte besonders für Patientinnen relevant sein, bei denen BCMA gar nicht vorhanden ist oder unter der Therapie verloren geht – ein möglicher Grund für Rückfälle. In Labor- und Tests mit Patientinnenmaterial waren diese „Doppel-CAR-T-Zellen“ auch dann wirksam, wenn BCMA fehlte. Als nächster Schritt wird eine klinische Studie benötigt, um Nutzen und Sicherheit beim Menschen zu prüfen.
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Neuer Ansatz für CAR‑T‑Therapie beim Multiplen Myelom: Doppelter Angriff auf Krebszellen
Wissenschaftler:innen am Max‑Delbrück‑Center in Berlin stellen einen vielversprechenden neuen Immuntherapie‑Ansatz vor, der entartete B‑Zellen beim Multiplen Myelom gleich über zwei Zielstrukturen erkennt und vernichtet – statt wie bisher nur über einen.
Diese bispezifischen CAR‑T‑Zellen könnten therapieresistente Myelomzellen erfassen, die bei manchen Patientinnen trotz herkömmlicher CAR‑T‑Behandlung entkommen. Erste Laborergebnisse zeigen: Die zweifache Erkennung verbessert die Wirksamkeit und könnte künftig helfen, Rückfälle zu verhindern und die Behandlung für mehr Patient*innen erfolgreich zu machen.
Der nächste Schritt: eine klinische Studie, um das Potenzial dieses Ansatzes am Menschen zu prüfen.
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Multiples Myelom: Neue Antikörper-Kombination verbessert Ergebnisse der Zweitlinientherapie
Hoffnung nach dem Rückfall: Neue Antikörper-Kombination zeigt starke Wirkung beim Multiplen Myelom
Für Patient:innen mit Multiplem Myelom, bei denen die Erkrankung nach der ersten Behandlung zurückkehrt, gibt es vielversprechende Neuigkeiten: Eine neue Kombination aus den Antikörpern Teclistamab und Daratumumab hat in einer großen Studie deutlich bessere Ergebnisse erzielt als bisherige Standardtherapien in der sogenannten Zweitlinie.
Die Behandlung kann das Fortschreiten der Erkrankung erheblich verzögern – viele Betroffene profitierten über lange Zeit. Besonders positiv: Die Kombination wirkt auch bei unterschiedlichen Patientengruppen und ist als sogenannte „off-the-shelf“-Therapie gut verfügbar – also ohne Wartezeiten wie bei einer aufwändigen Zelltherapie.
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Prof. Goldschmidt zur Majes-TEC-3-Studie – Ein möglicher neuer Standard in der Myelomtherapie?
Im Rahmen der Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) 2025 berichtet Prof. Dr. Hartmut Goldschmidt über ein vielbeachtetes Highlight: die Majes-TEC-3-Studie. Diese internationale Phase-3-Studie könnte die Behandlung des rezidivierten oder refraktären Multiplen Myeloms (also bei Rückfall oder Nichtansprechen auf frühere Therapien) nachhaltig verändern.
Untersucht wurde die Kombination des bispezifischen Antikörpers Teclistamab mit dem CD38-Antikörper Daratumumab – verglichen mit bisherigen Standardtherapien wie DPd (Daratumumab, Pomalidomid, Dexamethason) oder DVd (Daratumumab, Bortezomib, Dexamethason). Das Ergebnis: ein bislang unerreichtes progressionsfreies Überleben bei Patient:innen mit ein bis drei Vortherapien.
Nach fast drei Jahren Nachbeobachtung erreichte die Studie ihren primären Endpunkt und könnte somit einen neuen therapeutischen Maßstab setzen.
Was macht diese Kombination so besonders?
Teclistamab ist ein sogenannter bispezifischer Antikörper, der das Immunsystem gezielt gegen Myelomzellen aktiviert – ein innovativer Ansatz, der bereits in späteren Krankheitsstadien eingesetzt wird und nun erstmals in einem früheren Stadium geprüft wurde.
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| Veranstaltungshinweise | Im Veranstaltungskalender von Myelom.Online e. V. finden Sie zahlreiche Veranstaltungshinweise zu Themen rund um das Multiple Myelom und Krebserkrankungen im Allgemeinen:
Zum Veranstaltungskalender .... |
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