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wir freuen uns, dass Sie den Newsletter von Myelom.Online abonniert haben. Mit diesem Newsletter wollen wir Sie von Zeit zu Zeit über Neuigkeiten rund um das Multiple Myelom und unser Internetportal infomieren.
Myelom.Online e.V. bietet Patienten und Angehörigen eine gebündelte Sammlung der vielfältigen Informationen aus dem Internet über diese seltene, heterogene Krebserkrankung des Knochenmarks.
Das Team von Myelom.Online e.V. wünscht Ihnen viel Spaß bei der Lektüre.
Gerne nehmen wir ihre Anregungen, insbesondere weitere Informationen, die Sie über andere Informationswege erhalten haben, entgegen und werden sie dann weiter kommunizieren.
Schreiben Sie uns eine Mail an vorstand@myelom.online |
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| Unser Schwerpunktthema | | Polyneuropathie beim Multiplen Myelom – wenn Nerven aus dem Takt geraten
| Viele Menschen mit Multiplem Myelom kennen das: Kribbeln in Händen und Füßen, Taubheitsgefühle oder stechende Schmerzen – Beschwerden, die oft auf eine Polyneuropathie hinweisen. Diese Nervenerkrankung zählt zu den häufigsten Begleit- und Nebenwirkungen beim Myelom – und kann die Lebensqualität spürbar beeinträchtigen.
🧠 Was ist eine Polyneuropathie?Polyneuropathie bedeutet: Viele Nerven sind gleichzeitig betroffen – meist die sogenannten peripheren Nerven, also jene, die Arme, Beine, Hände und Füße versorgen. Die Symptome können sehr unterschiedlich sein: Kribbeln, Brennen, Taubheit, Muskelschwäche oder Schmerzen.
Beim Multiplen Myelom kann eine Polyneuropathie verschiedene Ursachen haben: Medikamente, insbesondere bestimmte Wirkstoffe wie Bortezomib oder Thalidomid Die Erkrankung selbst, z. B. durch Ablagerungen von krankhaften Eiweißen Weitere Risikofaktoren wie Diabetes oder Vitaminmangel
🔍 Warum ist frühes Erkennen so wichtig?
Polyneuropathien entwickeln sich meist schleichend – doch je früher sie erkannt und behandelt werden, desto besser lassen sich dauerhafte Schäden vermeiden. Deshalb ist es wichtig, neue oder sich verändernde Beschwerden frühzeitig ärztlich abklären zu lassen.
🌱 Was kann helfen?Bei medikamentenbedingten Polyneuropathien kann oft eine Anpassung der Therapie helfen. Zusätzlich stehen begleitende Maßnahmen zur Verfügung, zum Beispiel: 📘 Mehr erfahren auf unserer Themenseite
Auf unserer Webseite finden Sie eine eigene Themenseite zur Polyneuropathie beim Multiplen Myelom – mit verständlichen Informationen zu Ursachen, Symptomen, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten:
👉 https://myelom.online/multiples-myelom-begleiterkrankungen/polyneurophatie/ |
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Neuigkeiten |
Prof. Goldschmidt: Was hat sich 2025 beim Multiplen Myelom getan?
Im großen Myelom-Jahresrückblick 2025 blickt Prof. Dr. Hartmut Goldschmidt auf die wichtigsten Entwicklungen rund um das Multiple Myelom zurück. Von neuen Therapieansätzen über aktuelle Studien bis hin zu Fortschritten in der Diagnostik – das Video bietet kompakte, verständliche Einblicke in ein bewegtes Jahr der Myelom-Forschung.
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Bessere Versorgung für Myelom-Betroffene durch neue ASV-Regelung
Seit Mitte 2025 können Menschen mit Multiplem Myelom und anderen Blutkrebserkrankungen besser im Rahmen der sogenannten ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) behandelt werden. Das bedeutet: Ärztinnen und Ärzte verschiedener Fachrichtungen arbeiten enger zusammen, um die Behandlung noch besser auf die Bedürfnisse der Patient:innen abzustimmen – auch außerhalb von Krankenhäusern.
Ein wichtiger Punkt ist dabei die Art der Therapie: Manche Medikamente werden intravenös (über die Vene), andere subkutan (unter die Haut) verabreicht. Obwohl beide wirksam sind, wird die intravenöse Gabe aktuell besser bezahlt. Das kann in Einzelfällen beeinflussen, welche Form in der Praxis bevorzugt wird – auch wenn subkutane Therapien für viele Patient:innen angenehmer wären. Hier ist also noch Verbesserungsbedarf bei der Vergütung im System.
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Neue Erkenntnisse zur Neurotoxizität nach CAR-T-Zell-Therapie
CAR-T-Zell-Therapien gelten als vielversprechende Behandlungsoption bei bestimmten Blutkrebserkrankungen – auch beim Multiplen Myelom. Sie können in einigen Fällen sogar dann noch wirken, wenn andere Therapien ausgeschöpft sind. Allerdings ist diese innovative Therapieform nicht frei von Risiken.
Ein zentrales Thema ist die sogenannte Neurotoxizität – das bedeutet, dass das Nervensystem vorübergehend oder in seltenen Fällen auch schwer beeinträchtigt werden kann. Betroffene erleben zum Beispiel Verwirrtheit, Sprachprobleme oder Konzentrationsstörungen. Forschende arbeiten intensiv daran, die Ursachen besser zu verstehen und diese Nebenwirkungen besser behandeln oder vermeiden zu können.
In einem aktuellen Beitrag im Deutschen Ärzteblatt wurden neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu den zugrunde liegenden Mechanismen vorgestellt. Sie zeigen: Entzündungsreaktionen und Veränderungen an der Blut-Hirn-Schranke könnten eine wichtige Rolle spielen.
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Neuer Ansatz: CAR‑T‑Zellen direkt im Körper erzeugen
Ein innovativer Forschungsansatz könnte die CAR‑T‑Zelltherapie revolutionieren: Statt T‑Zellen aufwändig im Labor zu verändern, sollen sie künftig direkt im Körper – also „in vivo“ – programmiert werden. Das Ziel: eine schnellere, kostengünstigere und breiter verfügbare Behandlung bei Krebserkrankungen wie dem Multiplen Myelom. Erste Studien zeigen vielversprechende Ergebnisse. Noch steht diese Technik am Anfang – doch sie weckt große Hoffnungen.
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Neue Hoffnung bei Multiplem Myelom: Moderne Therapien im Überblick
Die Behandlung des Multiplen Myeloms entwickelt sich rasant weiter. Neue Medikamente, Immuntherapien und Kombinationen verbessern die Aussichten für viele Patient:innen deutlich – selbst in fortgeschrittenen Krankheitsphasen.
Zu den aktuellen Highlights gehören:
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Vierfachtherapien mit Antikörpern und Immunmodulatoren als neuer Standard in der Erstbehandlung
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CAR-T-Zelltherapien, die körpereigene Abwehrzellen gezielt gegen Myelomzellen schärfen
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Bispezifische Antikörper, die das Immunsystem auch bei mehrfach vorbehandelten Patient:innen aktivieren
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Belantamab-Mafodotin, ein Antikörper-Wirkstoff-Konjugat mit gezielter Wirkung auf Tumorzellen
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Erstmals zugelassene Frühtherapien für Menschen mit hohem Risiko beim Smouldering Myelom
Diese Fortschritte eröffnen neue Perspektiven für mehr Lebensqualität und Lebenszeit – individuell angepasst an Krankheitsverlauf und Bedürfnisse.
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Webinar-Aufzeichnung: "Das Multiple Myelom – moderne Diagnose, neue Therapien, bessere Perspektiven"
Das Multiple Myelom ist eine komplexe Erkrankung – doch die medizinischen Fortschritte der letzten Jahre bieten neue Hoffnung. In diesem informativen Vortrag erklärt Dr. Hans Salwender, Sektionsleiter Hämatologie am Asklepios Klinikum Altona, wie sich Diagnose- und Therapiemöglichkeiten weiterentwickelt haben.
Erfahren Sie, ✅ welche modernen Diagnoseverfahren heute genutzt werden, ✅ wie individuelle Behandlungsstrategien entstehen, ✅ welche neuen Therapien bereits zur Verfügung stehen, ✅ und wie trotz Erkrankung eine gute Lebensqualität möglich ist.
Ein Vortrag für Patient:innen, Angehörige und alle, die sich fundiert und verständlich informieren möchten.
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Neue Kombinationstherapie beim Multiplen Myelom zeigt vielversprechende Ergebnisse
Eine neue Kombination aus zwei Immuntherapien – Teclistamab und Daratumumab – hat in der internationalen Phase-3-Studie MajesTEC-3 beeindruckende Ergebnisse bei der Behandlung des Multiplen Myeloms nach dem ersten Rückfall gezeigt. Die Therapie konnte das Fortschreiten der Erkrankung deutlich verzögern und zeigte hohe Ansprechraten.
Die Studienergebnisse wurden im Dezember 2025 auf dem renommierten ASH-Kongress (American Society of Hematology) vorgestellt und könnten die zukünftige Zweitlinientherapie wesentlich beeinflussen.
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Neue Hoffnung in der Myelom-Therapie: Aktuelles vom ASH-Kongress 2025
Auf dem weltgrößten Hämatologie-Kongress ASH 2025 wurden vielversprechende neue Studien zum Multiplen Myelom vorgestellt. Im Fokus standen moderne Immuntherapien wie bispezifische Antikörper (TCEs), neue Kombinationen zur Erhaltungstherapie sowie erste Daten zu potenziell kurativen Ansätzen. Besonders hervorgehoben wurde die Kombination aus Daratumumab und Lenalidomid in der Erstbehandlung sowie der bispezifische Antikörper Teclistamab – mit beeindruckenden Ergebnissen sowohl in der Rückfall- als auch in der Erstlinientherapie.
Prof. Dr. med. Katja Weisel fasst die wichtigsten Erkenntnisse in ihrer Videoberichterstattung vom ASH 2025 kompakt und verständlich zusammen.
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ASH 2025 BLOG - Aktuelles zum Myelom
Was bringt ASH 2025 – und warum es für uns wichtig ist
Vom 6. bis 9. Dezember 2025 trifft sich die internationale Hämatologie‑Community beim ASH Annual Meeting in Orlando (und online). Dort werden Hunderte neuer Studienergebnisse, Therapieansätze und wissenschaftliche Fortschritte vorgestellt – viele davon mit direkter Relevanz für Menschen mit Multiples Myelom.
Für uns als Betroffene bedeutet das: Eine der weltweit bedeutendsten Konferenzen öffnet Türen zu neuen Entwicklungen, die Hoffnung und konkrete Perspektiven schaffen können – sei es in der Krebstherapie, bei Nebenwirkungsmanagement oder in der individualisierten Nachsorge.
Der "ASH 2025 BLOG - Aktuelles zum Myelom" begleitet ASH 2025 aus Sicht einer Patientin. in ihrem Blog wird sie die Highlights und Erkenntnisse der ASH 2025 aus Patientensicht zusammenfassen – für alle, die mit dem Myelom leben oder Angehörige begleiten.
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| In eigener Sache | 💙 Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung im vergangenen Jahr!Wir danken Ihnen von Herzen für Ihre vielfältige Unterstützung im vergangenen Jahr – sei es durch Ihr Engagement, Ihre Mitgliedschaft, Ihre Spende oder Ihr Vertrauen in unsere Arbeit.
Dank Ihnen konnte Myelom.Online weiter wachsen, informieren, vernetzen und für viele Betroffene eine wichtige Anlaufstelle sein. Wir freuen uns darauf, auch im neuen Jahr gemeinsam mit Ihnen für Menschen mit Multiplem Myelom und ihre Angehörigen da zu sein.
Mit herzlichen Grüßen Ihr Team von Myelom.Online e.V. | |
| Veranstaltungshinweise | 🗓️ Einladung zum Webinar: Rückblick auf neue Therapieoptionen beim Multiplen Myelom im Jahr 2025Welche neuen Therapieansätze gab es 2025 beim Multiplen Myelom? Was ist in der Forschung passiert – und was bedeutet das konkret für Patient:innen?
In unserem ersten Webinar des Jahres werfen wir gemeinsam mit Prof. Raab einen verständlichen Rückblick auf die wichtigsten Entwicklungen und Studienergebnisse des vergangenen Jahres.
📅 Termin: Montag, 12. Januar 2026, 18:30 Uhr 💻 Ort: Online (MS-Teams) 🎙️ Referent: Prof. Dr. med. Marc-Steffen Raab, Leitung des Myelomzentrums Heidelberg, Universitätsklinikum Heidelberg
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung/Registrierung ist zwingend erforderlich.
👉 Hier geht's zur Veranstaltungsseite mit allen Infos
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
| Im Veranstaltungskalender von Myelom.Online e. V. finden Sie weitere zahlreiche Veranstaltungshinweise zu Themen rund um das Multiple Myelom und Krebserkrankungen im Allgemeinen:
Zum Veranstaltungskalender .... |
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