Doxorubicin ist ein zytotoxisches Anthrazyklin aus der Gruppe der Zytostatika, das in der Krebstherapie breit eingesetzt wird. Die Effekte beruhen auf der Hemmung der Nukleinsäuresynthese durch Interkalation in die DNA. Das Arzneimittel wird intravenös verabreicht. Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören unter anderem Haarausfall, Blutbildstörungen, Infektionen, Schleimhautentzündung, Erbrechen, Appetitmangel, Übelkeit und Durchfall. Schwerwiegende Nebenwirkungen sind die Knochenmarksdepression und Herzerkrankungen. Doxorubicin ist ein Substrat von CYP3A4 und CYP2D6, wird von P-Glykoprotein transportiert und ist deshalb anfällig für Arzneimittel-Wechselwirkungen.

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Zulassungsstatus (Stand März 2020):

  • fortgeschrittenes Multiples Myelom