Was ist Vitamin C?

Vitamin C ist ein wasserlösliches Vitamin. Der Körper muss es regelmäßig mit der Nahrung aufnehmen. Ascorbinsäure ist der chemische Name von Vitamin C. Bekannt ist vor allem die positive Vitamin-C-Wirkung auf das Immunsystem: Der Körper braucht das Vitamin für eine starke Abwehrkraft. Außerdem fördert Ascorbinsäure die Aufnahme und Verwertung von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln. Es wird gebraucht, um Gallensäuren und Catecholamine wie Noradrenalin und Adrenalin herzustellen. Zudem fängt Vitamin C zellschädigende Sauerstoffverbindungen im Körper ab - sogenannte "freie Radikale", die bei normalen Stoffwechselprozessen, aber auch durch UV-Strahlung, Nikotin und Medikamente entstehen.

Was ist der Tagesbedarf an Vitamin C?

Die empfohlene Zufuhr für Vitamin C liegt laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) bei Jugendlichen ab 15 Jahren und Erwachsenen zwischen 90 und 110 Milligramm pro Tag. Teils hängt es auch vom Geschlecht ab, wieviel Vitamin C am Tag man braucht. Darüber hinaus beeinflussen noch weitere Faktoren den Vitamin-C-Bedarf, zum Beispiel umweltbedingte, körperliche oder psychische Belastungen und Erkrankungen. Auch in der Stillzeit kann der Vitamin-C-Tagesbedarf erhöht sein. Raucher haben ebenfalls oft einen größeren Tagesbedarf. Vitamin C ist bei ihnen im Blut niedriger konzentriert, da sie höhere Stoffwechselverluste haben als Nichtraucher. Deshalb empfiehlt die DGE eine Aufnahme von 135 Milligramm pro Tag für rauchende Frauen und von 155 Milligramm für rauchende Männer.

In welchen Lebensmitteln ist Vitamin C enthalten?

Beim Thema Lebensmittel mit hohem Vitamin C-Gehalt denken die meisten Menschen an Zitrone. Vitamin C ist aber in anderen Nahrungsmitteln noch reichlicher vorhanden: Verschiedene Obst- und Gemüsesorten aus heimischen Gefilden wie Brokkoli, Sanddorn und Hagebutte überflügeln importierte Klassiker wie Orange oder Zitrone.