Nach einer Krebsdiagnose stellen sich Betroffene häufig die Frage, ob und wie sie ihren Körper während einer Behandlung unterstützen können. Wäre die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln hilfreich? Hierzu gibt es keine allgemeingültigen Empfehlungen für Krebspatient*innen. Wenn allerdings ein Nährstoffmangel vorliegt, z.B. ausgelöst durch eine Therapie oder eine spezielle Stoffwechselsituation, sollte dieser ausgeglichen werden. In Drogerien, Supermärkten und Apotheken findet sich eine Vielzahl an Nahrungsergänzungsmitteln in unterschiedlichen Formen (z.B. Pillen, Säfte usw.), die alle Gutes für die Gesundheit versprechen.

Ist dies tatsächlich so? Prof. Dr. Jutta Hübner vom Uniklinikum Jena erläutert im Gespräch, wann die Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel für Krebspatient*innen sinnvoll ist, weist aber auch auf Risiken hin, die u.a. durch mögliche Interaktionen von Nahrungsergänzungsmitteln mit anderen Medikamenten bestehen können. Dies ist Patient*innen während einer Krebstherapie oft nicht bewusst. Wer sich unsicher ist, sollte vor der Einnahme seinen behandelnden Arzt oder Ärztin fragen.

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