Die beiden Begriffe komplementäre und alternative Medizin werden oft in einem Atemzug genannt und nicht unterschieden. Patienten mit einer Krebserkrankung fragen nach alternativer Medizin, wenn sie auf der Suche nach “natürlichen“, sanften Heilmitteln sind, die ihnen helfen können. Dabei suchen sie meist eine begleitende Therapie zur Krebsbehandlung durch den Onkologen - also eine komplementäre, ergänzende Therapie. Das Bedürfnis der Patienten, selber aktiv zu werden und so zu einem guten Gelingen der Therapie beizutragen, ist nicht nur verständlich, sondern wichtig. Selber aktiv sein heißt, sein Schicksal in die Hand zu nehmen. Dabei geht es vor allem darum, die Zeit der Behandlungen und die anschließende Erholungszeit besser zu durchleben. Leider treffen Patienten manchmal bei den sie behandelnden Onkologen auf wenig Wissen und Zeit zu dem Thema und geraten damit immer wieder zu unseriösen Anbietern. Hier werden Heilsversprechen gemacht, die auf Methoden beruhen, für die keine Wirksamkeit nachgewiesen ist, für die teilweise sogar Risiken und Schäden bestehen. Solche Methoden gehören zur alternativen Medizin.

In dieser Broschüre gibt Frau Prof. Dr. med. Jutta Hübner - Stiftungsprofessur für Integrative Onkologie der Stiftung Deutsche Krebshilfemöchten  - Patientinnen und Patienten einen Wegweiser in die Welt der komplementären und alternativen Medizin.

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