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Ernährung bei Krebs: Neue Broschüre für Hämatologie und Onkologie

Ernährung kann während einer Krebserkrankung eine wichtige unterstützende Rolle spielen.

Die neue Informationsbroschüre „Ernährungsmedizin in der Hämatologie und Onkologie“ der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem bietet Patient:innen und Angehörigen praktische Orientierung für den Alltag: von der passenden Lebensmittelauswahl über den Umgang mit Appetitlosigkeit, Übelkeit, Mundtrockenheit, Geschmacksveränderungen oder Gewichtsverlust bis hin zu besonderen Situationen wie einer Stammzelltransplantation.

Die Broschüre zeigt, wie kleine Anpassungen beim Essen und Trinken helfen können, Beschwerden zu lindern und den Ernährungszustand möglichst stabil zu halten. Sie ersetzt keine individuelle Ernährungsberatung, kann aber als verständliches Nachschlageheft dabei unterstützen, Fragen gezielter mit dem Behandlungsteam zu besprechen.

Warum ist Ernährung bei Krebs wichtig?

Eine Krebserkrankung und ihre Behandlung können Appetit, Verdauung, Geschmacksempfinden und Stoffwechsel beeinflussen. Eine angepasste Ernährung kann helfen, den Ernährungszustand zu unterstützen und Beschwerden im Alltag besser zu bewältigen.

Gibt es eine spezielle Krebsdiät?

Die Broschüre ordnet ein, dass es nicht die eine allgemeingültige Krebsdiät gibt. Wichtig ist eine bedarfsgerechte, verträgliche Ernährung, die zur jeweiligen Situation passt.

Welche Beschwerden werden in der Broschüre behandelt?

Die Broschüre gibt Hinweise unter anderem bei Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Mundtrockenheit, Geschmacksveränderungen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Kau- und Schluckbeschwerden sowie Gewichtsverlust.

Wann ist eine individuelle Ernährungsberatung sinnvoll?

Eine persönliche Beratung kann besonders bei Gewichtsverlust, anhaltenden Beschwerden, komplexen Ernährungssituationen oder nach Operationen im Magen-Darm-Trakt hilfreich sein.

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