Kribbeln, Brennen oder Taubheit in den Händen und Füßen, manchmal gepaart mit leichten Gangunsicherheiten oder unkontrollierten Muskelzuckungen und -krämpfen: Das sind die üblichen Symptome einer Polyneuropathie (PNP). Oft sind diese Symptome zunächst unauffällig, wodurch eine PNP häufig unerkannt bleibt. Doch was genau versteht man unter eine PNP und wie können Sie diese rechtzeitig identifizieren?

Eine PNP tritt häufig als Begleiterscheinung bei Myelom-Patienten auf. Dies kann zum einen an der Erkrankung selbst liegen. Als Auslöser gilt hier die übermäßige Produktion von funktionslosen Antikörpern*, sogenannten Paraproteinen. Zum anderen kann eine PNP durch unterschiedliche Arzneimittel hervorgerufen werden. Bei der Myelom-Therapie kommen Arzneimittel zum Einsatz, die zum Beispiel auf das Immunsystem einwirken oder die Produktion bestimmter Proteine beeinträchtigen. Dies hat Auswirkungen auf den gesamten Körper und kann zur Entwicklung einer PNP führen.

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