Myelom.Online - Begleiterkrankungen des Multiplen Myelom

Beim multiplen Myelom kommt es häufig zu verschiedenen Begleiterkrankungen. So bilden die Plasmazellen beispielsweise auch Stoffe, die einen übermäßigen Knochenabbau fördern. Vor allem im Bereich der Wirbelsäule, des Beckens, der Rippen und des Schädels kann das Knochengewebe aufweichen. Die Folge sind Schmerzen und eine erhöhte Anfälligkeit für Knochenbrüche. Eine mögliche Komplikation ist die Kompression des Rückenmarks, die umgehend ärztlich behandelt werden muss. Die mit der Knochenerweichung einhergehende Freisetzung von Kalzium und Phosphat in die Blutbahn kann zudem zu einer erhöhten Konzentration von Kalzium im Blut (Hyperkalzämie) und darüber hinaus zu einer Einschränkung der Nierenfunktion führen. Weitere mögliche Folgen des multiplen Myeloms sind Bluthochdruck und eine durch Müdigkeit und Leistungsabfall gekennzeichnete „Blutarmut“ (Anämie). Außerdem führt das geschwächte Immunsystem zu einer gesteigerten Anfälligkeit für Infekte, die – vor allem in Zusammenhang mit Fieber – einen sofortigen Arztbesuch erforderlich macht. Es ist wichtig zu wissen, dass es eine Vielzahl von medikamentösen Optionen gibt, mit denen die Symptome der Begleiterkrankungen effektiv behandelt werden können.

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