Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA), die jetzt die bedingte Zulassung des bispezifischen Antikörpers Teclistamab befürwortete, begründet dies mit den Ergebnissen einer offenen Phase-I/II-Studie, an der 165 mehrfach vorbehandelte Patienten mit fortgeschrittenem multiplen Myelom teilgenommen hatten.

Teclistamab (Tecvayli®, Janssen-Cilag) ist für Patienten bestimmt, die schon mindestens drei Vortherapien erhalten haben, darunter einen Immunmodulator, einen Proteasominhibitor und einen Anti-CD38-Antikörper, und deren Erkrankung dennoch weiter fortschreitet. Bei ihnen soll Teclistamab als Monotherapie gegeben werden. Der bispezifische Antikörper bindet sowohl an BCMA als auch an CD3 und bringt so die Myelomzellen in Kontakt mit T-Zellen. Dies bewirkt, dass die T-Zellen die Myelomzellen abtöten.

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