Für onkologische Patient:innen ist ein umfassender Impfschutz besonders wichtig – nicht nur gegen COVID19, sondern auch gegen andere impfpräventable Infektionserkrankungen. Aufgrund des durch die Tumorerkrankung und die Therapie möglicherweise geschwächten Immunsystems ist das Risiko für schwere Infektionen erhöht.

Prof Tino Schwarz, Juliusspital, Klinikum Würzburg Mitte, bestätigte, dass bakterielle und virale Infektionen für Tumorpatient:innen besonders gefährlich sind. Impflücken müssten daher vermieden bzw. geschlossen werden. Dies gelte für COVID-19, aber auch für die Standardimpfungen, wie die Influenza-, Pneumokokken-, Herpes Zoster- und die Tetanus- Diphterie-Pertussis(Tdp)-Impfung. Das Problem sei, dass die Impfbereitschaft für die Standardimpfungen unter der COVID19-Pandemie gerade bei Tumorpatient:innen deutlich abgenommen habe.

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