Der Hersteller beantragte wegen neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse eine erneute frühe Nutzenbewertung. Der jüngste Datenschnitt der Studie MAIA lässt jetzt einen Vorteil beim Gesamtüberleben erkennen.

Bereits 2020 hat sich das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in einer frühen Nutzenbewertung mit der Frage auseinandergesetzt, ob Daratumumab in Kombination mit Lenalidomid und Dexamethason Erwachsenen mit einem neu diagnostizierten Multiplen Myelom („Knochenmarkkrebs“), für die eine autologe Stammzelltransplantation nicht geeignet ist, einen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie bietet. Damals ergab sich ein Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen. Als 2021 der dritte Datenschnitt der Studie MAIA vorlag, beantragte der Hersteller wegen neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse eine erneute Nutzenbewertung. Deren Ergebnisse hat das IQWiG heute veröffentlicht. Das Fazit: Es bleibt bei einem Anhaltspunkt, nun aber für einen größeren, nämlich beträchtlichen Zusatznutzen von Daratumumab in Kombination mit Lenalidomid und Dexamethason gegenüber diesen beiden Wirkstoffen allein.

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