Die Aussichten für Patienten mit einem Multiplen Myelom haben sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. So gibt es heute verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, die das Fortschreiten der Erkrankung hinauszögern bzw. verlangsamen können. Ist die Diagnose gesichert, können im nächsten Schritt Arzt und Patient gemeinsam die bestmögliche Therapiestrategie wählen. Diese sollte individuell auf den Patienten zugeschnitten sein.

Neben medizinischen Faktoren spielt bei der Wahl einer geeigneten Therapie auch die Lebensqualität – also die persönlichen Bedürfnisse, Wünsche und Vorstellungen – von Patienten eine zentrale Rolle. Die Entscheidung sollte daher immer in Hinblick auf die Patienten-individuell beste Therapie getroffen werden und auch die Präferenzen von Patienten berücksichtigen. Einfluss auf die Lebensqualität kann dabei auch die Verabreichungsart der Medikamente haben, da diese mit ganz unterschiedlichen Aufwänden verbunden sind. Behandlungsregime, bei denen der Patient weniger häufig in die Arztpraxis oder das Krankenhaus kommen muss, können beispielsweise mehr Flexibilität im Alltag schaffen und so positiven Einfluss auf die Lebensqualität haben. Während orale Medikamente eigenständig Zuhause eingenommen werden können, bedeutet diese Option gleichzeitig aber auch ein größeres Maß an Verantwortung für die Patienten.

Konnten Sie bereits eigene Erfahrungen mit dem Thema "gemeinsame Therapieentscheidungen (Shared Decision Making)" in Ihrer Behandlung sammeln? Bezieht Ihr behandelnder Arzt Sie aktiv in den Prozess mit ein und inwiefern informieren Sie sich unabhängig vom Arztgespräch über Ihre Optionen? In der folgenden Umfrage mit sieben kurzen Fragen wollen wir dies besser verstehen und wären Ihnen sehr dankbar für Ihre Teilnahme.

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