Beim Multiplen Myelom gibt es sehr viele innovative Therapien, sagt Frau Prof. Katja Weisel, Stellvertretende Klinikdirektorin der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik (Onkologie, Hämatologie, Knochenmarktransplantation mit Abteilung für Pneumologie) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Unter anderem können ältere Patient*innen, die sich nicht für eine autologe Transplantation eignen, mit einem neuen Konzept, das auf einer Immunmodulation basiert, behandelt werden. Dadurch können Betroffene im besten Fall viele Jahre ohne Rückfall leben. Außerdem kann durch verschiedene Therapien die Prognose von Patienten mit Hoch-Risiko-Myelom verbessert werden, berichtet die Expertin. Es gäbe außerdem weitere neue Therapien, zum Beispiel CAR-T-Zellen und bispezifische Antikörper, die auch bei vorbehandelten Erkrankten sehr gut wirken.

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