Für die personalisierte Therapie maligner Erkrankungen genügt die gene­tische Typisierung des Tumors mitunter nicht aus. Das berichten Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des Nationalen Centrums für Tumor­erkrankungen (NCT) in Heidelberg im International Journal of Cancer (2020; DOI: 10.1002/ijc.33301).

Denn für das Krankheitsgeschehen sei auch entscheidend, welche Proteine tatsächlich entstünden und wie aktiv diese seien. Die Forscher zeigten in ihrer Arbeit, dass eine gezielte Proteinanalyse bei einigen Betroffenen zu einer anderen Therapieempfehlung führt, als aufgrund von genetischen Daten nahe liegt.

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