Das Smoldering Myelom zeichnet sich durch eine höhere Menge an monoklonalen Plasmazellen aus, ist aber weiterhin asymptomatisch. Sowohl MGUS als auch Smoldering Myelom werden nur per Zufall diagnostiziert. Beim Smoldering Myelom wird derzeit untersucht, ab welcher Krankheitsaktivität eine Therapieeinleitung erfolgen soll, um Patienten weder zu früh noch zu spät zu behandeln. Dabei besteht die Herausforderung darin, dass Patienten mit Smoldering Myelom ein Risiko von 10 % pro Jahr haben, Symptome eines multiplen Myeloms zu entwickeln. Es wurden bereits einige Risikofaktoren identifiziert, die eine gewisse Vorhersage zulassen, wie schnell die Erkrankung vermutlich fortschreiten wird. Aktuelle Studien befassen sich damit, die Risikofaktoren noch besser einschätzen zu können.

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Autor: Prof. Dr. med. Jens Hillengaß, Chief of Myeloma, Roswell Park Comprehensive Cancer Center, Buffalo, NY/USA
Quelle: myelom-portal.de