Was ist MGUS?
MGUS (ausgesprochen als „EM-gus“) ist ein Akronym für „monoklonale Gammopathie unbestimmter Signifikanz“, ein Begriff, der 1978 von Professor Emeritus Robert A. Kyle von der Mayo Clinic in Rochester im US-Bundesstaat Minnesota geprägt wurde. Der Begriff MGUS beschreibt einen gutartigen und asymptomatischen Zustand, der durch ein Zuviel einer bestimmten Art eines Blutproteins („monoklonales Protein“) gekennzeichnet ist, welches von den Zellen des Immunsystems hergestellt und als Plasmazellen bezeichnet wird. MGUS ist kein Krebs oder eine Erkrankung.

Was ist SMM?
Smoldering multiples Myelom (SMM), ein vom Professor Emeritus Philip Greipp der Mayo Clinic im Jahr 1980 geprägter Begriff, beschreibt ein asymptomatisches Zwischenstadium, das zwischen MGUS und einem aktiven Myelom anzusiedeln ist. Dabei ist eine größere Anzahl von Plasmazellen im Knochenmark vorhanden, und der monoklonale Proteinspiegel im Blut ist stärker erhöht als bei MGUS. Wie die MGUS auch schädigt das SMM die Nieren, die roten Blutkörperchen und die Knochen nicht. In anderen Worten: Sie verursacht keine CRAB-Kriterien.

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