Myelom.Online - Rezidivtherapie

Beim Großteil der Patienten bleibt trotz Behandlung des multiplen Myleoms weiterhin eine Resterkrankung bestehen. Das bedeutet, dass übrige im Körper verbleibende Krebszellen dazu führen, dass die Krankheit zu einem späteren Zeitpunkt wieder ausbrechen kann. Sobald so ein Rückfall, auch Rezidiv genannt, bei einer Untersuchung entdeckt wird, beginnt der behandelnde Arzt mit der Rezidivtherapie und leitet somit die Zweitlinientherapie ein.

Hier kommen viele der neuen innovativen Substanzen zum Einsatz: Proteasominhibitoren, immunmodulierende Substanzen, monoklonale Antikörper sowie HDAC-Inhibitoren. Auch eine erneute hochdosierte Chemotherapie mit Stammzelltransplantation kann in der Rezidivtherapie in Betracht gezogen werden.

Gerade in der Rezidivtherapie gab es in den letzten Jahren enorme Fortschritte und so stehen im Frühjahr 2017 bereits acht nicht chemotherapeutische Substanzen zur Verfügung, die in unterschiedlichen Kombinationen in der Rezidivtherapie eingesetzt werden können.

Autor: Prof. Dr. med. Igor Wolfgang Blau, leitender Oberarzt Knochenmarktransplantation sowie Oberarzt an der Hämatologischen Hochschulambulanz und Leiter des Arbeitsbereiches MyelomGruppe Berlin.
Quelle: myelom-portal.de

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